Krautheim

Volksbank Krautheim Rückblick auf ein ereignis- und erfolgreiches Geschäftsjahr / Jubiläums-Aktion „Wo fehlen Volksbänke?“ fand Anklang

Idee der Genossenschaft nach wie vor hochattraktiv

Archivartikel

Krautheim.Ein ereignisreiches und erfolgreiches Geschäftsjahr liegt hinter der Volksbank Krautheim, die mit der Positionierung „Wir sind die Bank vor Ort“ mit 150 Jahren Stabilität und dem Versprechen „fair-nah-persönlich“ in das Jubiläumsjahr 2017 gestartet ist.

Die Volksbank hat ihre Marktanteile weiter ausgebaut, was in der Bilanzsumme zum Ausdruck kommt, die sich in 2017 um 5,3 Prozent auf 138,9 Millionen Euro erhöhte. Das im Vorjahr prognostizierte Wachstum hat damit die Erwartungen des Vorstandes leicht übertroffen.

Vorstandsvorsitzender Alfred Imhof ging in seiner Rückschau auf das erneut erfolgreiche Geschäftsjahr 2017 ein, in dem die Bank auch ihr 150-jähriges Bestehen feierte. Die Jubiläums-Aktion „Wo fehlen Volksbänke?“ war so erfolgreich, dass im Geschäftsgebiet über 20 Ruhebänke zur Verfügung gestellt werden konnten. Imhofs Dank galt den Kommunen für ihre tolle Unterstützung.

Ein würdiger Jahresabschluss war das Treffen mit den langjährigen Mitgliedern im November, wo in gemütlicher Runde gefeiert wurde und Ehrungen stattfanden.

Nach einem Blick auf die wirtschaftliche Situation des Landes sagte Imhof, dass sich die Rahmenbedingungen für die Kreditwirtschaft in den letzten Jahren gravierend und elementar verändert haben. Die vier Trends – Niedrigzinsen, Digitalisierung, Demografie und Regulatorik – seien dabei maßgeblich. Imhofs Dank galt den Mitgliedern der Bank für das partnerschaftliche und vertrauensvolle Miteinander, dem Aufsichtsrat für die breite Unterstützung und für den stets fachkundigen Rat, sowie den Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz.

Die im vergangenen Jahr gute Entwicklung der Volksbank Krautheim zeigte Vorstand Wolfgang Stauch auf: Die Bank lag weiter auf Wachstumskurs und konnte zur großen Freude weitere Marktanteile dazugewinnen.

Die Bilanzzahlen würden dies durch eine insgesamt positive Entwicklung verdeutlichen. Die Bilanzsumme hat sich 2017 um 5,3 Prozent auf nunmehr 138,9 Millionen Euro erhöht. Hervorzuheben ist die Entwicklung beim Kundengesamtvolumen, wo ein Zuwachs von 10,6 Millionen Euro auf insgesamt 275,8 Millionen Euro zu verzeichnen war, wie auch das Kundenkreditvolumen, welches sich leicht auf 74,7 Millionen Euro erhöhte.

Mit einem Blick auf die Passivseite der Bilanz sagte Stauch, dass das Einlagengeschäft mehr denn je von einem starken Wettbewerb geprägt war. Die Kundeneinlagen haben sich im Geschäftsjahr 2017 zufriedenstellend entwickelt. Bei den Kundeneinlagen konnte die Volksbank mit einem Plus von 5,8 Millionen auf 113,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr abschließen. Das gesamte betreute Kundeneinlagenvolumen hat sich um 9,2 Millionen auf 181,6 Millionen Euro erhöht.

Das Eigenkapital konnte im vergangenen Geschäftsjahr wiederum spürbar aufgestockt werden und wuchs um 4,9 Prozent auf nunmehr 10,4 Millionen Euro.

Das anhaltende Niedrigzinsumfeld schmälerte die Zinserträge. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 539 000 Euro und liegt etwas unter dem Vorjahresergebnis, mit dem man jedoch zufrieden sein kann. Der Bank gehörten zum 31. Dezember 2017 insgesamt 4272 Mitglieder an. Gegenüber 2016 hat sich die Anzahl der Bankteilhaber um 38 erhöht.

Nach Abzug der Aufwendungen von den Erträgen und nach Einstellungen in die Ergebnisrücklagen wird ein Bilanzgewinn von 239 000 Euro ausgewiesen.

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, für das Geschäftsjahr 2017 eine Dividende von drei Prozent auszuschütten.

Die guten Bilanzzahlen würden zeigen, dass die Idee der Genossenschaft nach wie vor hochattraktiv ist, so Imhof.

Sowohl die Feststellung des Jahresergebnisses erfolgte einstimmig wie auch die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses und des Gewinnvortrages.

Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat durch Bürgermeister Andreas Köhler erfolgte einstimmig.

Die Wiederwahl der ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Max Ertel, Ralf Kellermann und Josef Scherer (alle Assamstadt) erfolgte einstimmig. F