Kreuzwertheim

Kurtz GmbH Über erreichten Stand im laufenden Geschäftsjahr informiert / Ergebnis liegt bislang hinter den Planungen zurück / Treue Beschäftigte geehrt

Auf Ernst Albert ist seit 45 Jahren Verlass

Archivartikel

Ein „eingespieltes Team mit einzigartiger Erfahrung“: Bei der Kurtz GmbH wurden langjährige Mitarbeiter geehrt. Ernst Albert gehört bereits seit 45 Jahren zum Unternehmen.

Wiebelbach. Kurz vor Abschluss des dritten Quartals berichtete Kurtz-Geschäftsführer Uwe Rothaug bei der monatlichen Informationsveranstaltung über den erreichten Stand im laufenden Geschäftsjahr, das bislang hinter den Planungen zurückblieb. Er appellierte an die Belegschaft, gemeinsam die Produktivität nach oben zu bringen. Auftragsbestand und -eingänge gäben Anlass zu vorsichtigem Optimismus für das vierte Quartal. Dazu trage auch der Blick auf kommende Technologien bei, die jedoch erst mit voller Marktreife den gewünschten Erfolg brächten.

Bei dem Treffen wurden auch langjährige Mitarbeiter geehrt. Jeweils seit zehn Jahren arbeiten bei der Kurtz GmbH Johannes Boos, Industriemechaniker in der Sägerei, und David Schwab, Facharbeiter Montage bei den Partikelschaumstoffmaschinen. Seit 20 Jahren sind Lagerist Sebastian Englert und Montage-Facharbeiter Hakan Temiz dabei.

Das Vierteljahrhundert komplett gemacht haben zwei Mitarbeiter: Siegfried Aulbach, eingetreten am 1. September 1993. Der gelernte Industriemechaniker bildete sich zum Industriemeister Metall sowie Schweißwerkmeister weiter. Inzwischen leitet er die Oberflächenbearbeitung. Zum gleichen Zeitpunkt gestartet ist Alexander Michel als Auszubildender zum Zerspanungsmechaniker Drehtechnik. Seit über zehn Jahren ist er Schichtführer Mechanik Fertigung Gruppe 1.

Seit mindestens 30 Jahre in Diensten von Kurtz Ersa stehen drei Mitarbeiter: Klaus Kömm, Industriemechaniker Montage, wurde am 1. September 1988 als Schweißer eingestellt. 2001 erfolgte ein Wechsel zur Baugruppenmontage Füllarbeitsplatz. Ebenfalls für 30 Jahre geehrt wurde Joachim Kraft, der vor vielen Jahren dem Formteilautomaten-Teststand den Rücken kehrte und seither als Konzernbetriebsratsvorsitzender seine Zeit den Belangen der Kurtz-Ersa-Belegschaft widmet. Geschäftsführer Rothaug dankte dem Dertinger ausdrücklich für die gute Partnerschaft über viele Jahre, in der man stets tragfähige Lösungen für Mitarbeiter und Unternehmen gefunden habe.

Vier Jahrzehnte im Unternehmen ist Erhard Väth, Facharbeiter Zerspanung Gruppe 2, der zum 1. September 1978 seine Ausbildung zum Dreher begann, nach dieser in die mechanische Fertigung übernommen wurde und ab 1987 als CNC-Fräser an den Portalbearbeitungszentren Forest-Line und Heyligen–staedt tätig war. Der Nebenerwerbslandwirt aus Oberndorf kann umfassende Erfahrung im Drehen und Fräsen vorweisen, nicht zuletzt dank seiner eigenen Werkstatt mit zahlreichen Zerspanungsmaschinen.

Zeitgleich startete Reinhard Zwiesler seine Ausbildung zum Former. Es folgten seine Übernahme als Former in der Alugießerei, 1998 die Prüfung zum Industriemeister Fachrichtung Gießerei. Viele Maschinen hat der Breitenbrunner erfolgreich eingefahren und betreute im „After Sales“ viele Service- und Reparatureinsätze im In- und Ausland.

Bereits seit 45 Jahren arbeitet Ernst Albert bei der Kurtz GmbH. Eingestellt wurde der Bischbrunner am 3. September 1973 als Maschinenschlosser-Azubi. Nach der Lehre arbeitete er als Maschinenschlosser beziehungsweise Schweißer in der Schweißerei. Anfang 2018 wechselte Ernst Albert in die Sägerei, wo er an der Metallkreissäge die Stücklisten abarbeitet und das „stets mit vorbildlichem Einsatz und immer hilfsbereit“, wie der Redner betonte.

Uwe Rothaug würdigte die Jubilare auch im Namen der Geschäftsführung für deren langjährigen Einsatz und Treue zu Kurtz. Gerade in Zeiten der omnipräsenten Digitalisierung und Automatisierung dürfe man nicht vergessen, dass mit Drehen, Fräsen, Zerspanen die wichtige Basis dafür gelegt werde, dass später die Prozesse sauber laufen. Der Geschäftsführer überreichte allen Geehrten eine monetäre Zuwendung sowie Geschenke.