Kreuzwertheim

Eröffnung des Zentrallagers Bürgermeister, Landrat und viele Redner würdigen den Neubau

Bekenntnis zum Standort

Archivartikel

Wiebelbach.Eine Investition in dieser Größenordnung, das ist– neben allem anderen – natürlich auch ein klares Bekenntnis zum Standort. Und darüber freuten sich die Grußwortredner bei der Eröffnung des neuen Zentrallagers des Kurtz Ersa-Konzerns am Montagnachmittag in Wiebelbach.

Wegen der, in guten wie in schlechten Zeiten, bewiesenen Standorttreue genieße Kurtz Ersa eine besondere Stellung im Main-Spessart-Kreis, betonte Landrat Thomas Schiebel. Dazu komme, dass das Unternehmen Inhabergeführt sei, „im besten Sinne des Wortes“. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizierten sich mit und engagierten sich in dem Betrieb. „Das ist die höchste Auszeichnung für ein Unternehmen.“

Als man vor gut zwei Jahren erste Gespräche über das geplante Projekt geführt habe, sei ihm gleich der vorgesehene Termin für den ersten Spatenstich genannt worden und ihm sei klar gewesen, „das wird eine ehrgeizige, eine enge und ganz heiße Kiste“, so Kreuzwertheims Erster Bürgermeister Klaus Thoma. Denn „zu dem Zeitpunkt gehörte der Gemeinde noch kein Quadratmeter der benötigten Fläche und der Bebauungsplan gab das Vorhaben eigentlich nicht her“.

Doch alle Hürden konnten überwunden und am 27. April vergangenen Jahres tatsächlich der erste Spatenstich gesetzt werden. Mit der Eröffnung sei ein weiterer, wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Konzerns erreicht worden und eine richtungsweisende Weichenstellung gelungen, so Thoma.

Einen Einblick in die Planung und den Bauablauf gaben Architekt Peter Menig vom Architekturbüro Menig und Partner in Rottendorf und zuvor, ausführlicher, Karl-Heinz Rüth, Geschäftsführer des Generalunternehmers, der Firma Riedel Bau in Schweinfurt. Dass „alles ganz toll gelaufen“ ist, darüber freute sich auch der Vorsitzende des Konzernbetriebsrates Joachim Kraft. Eine Investition dieser Größenordnung sei ein klares Bekenntnis zum Standort und bedeute die Sicherung vorhandener und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Und sie solle zur Nachahmung anspornen.

„Gemeinsam Vollgas geben“, will Rainer Krauss, Gesamtvertriebsleiter bei Ersa und damit, nach eigenen Aussagen, größer Kunde der Kurtz Ersa Logistik GmbH. Deren Geschäftsführer Matthias Hofmann sagte, vor etwa zwei Jahren habe man noch von diesem Datum geträumt. Er nutzte die Gelegenheit vor allem, um allen Beteiligten zu danken. „Wir sind Kurtz Ersa“, betonte er, stellvertretend auch für die rund 70 Beschäftigten, die im neuen Zentrallager arbeiten. „Wir bringen Tradition und Werte mit.“ Im Gegensatz zu anderen Bereichen des Konzerns sei man in der Logistik noch nicht Weltmarktführer. „Aber es braucht ja auch noch Ziele.“ ek