Kreuzwertheim

Kooperation Landkreise in Unterfranken und die Stadt Würzburg beschlossen eine engere Zusammenarbeit der Integrationslotsen

Beteiligte sehen sich zu grenzenloser Hilfe verpflichtet

Main-Spessart-Kreis.Die Integration von geflüchteten Menschen endet nicht an Grenzen einer Kommune, folglich dürfen auch Unterstützungsangebote keine Gemeindegrenzen kennen. Aus dieser Einsicht heraus haben die Landkreise Kitzingen, Main-Spessart, Würzburg sowie die Stadt Würzburg eine engere Zusammenarbeit der jeweiligen Integrationslotsen beschlossen.

Hauptamtliche Integrationslotsinnen und -lotsen werden, nach einer Pilotphase im Jahr 2017, seit Anfang 2018 flächendeckend durch das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und für Integration im gesamten Bundesland gefördert. Zu den Aufgaben der Integrationslotsinnen und –lotsen zählt es, verlässliche Rahmenbedingungen für die Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu schaffen, koordinierend nach innen und vernetzend nach außen zu wirken und dabei das Ehrenamt weiter zu stärken.

Vereinfachtes Verfahren

Landrätin Tamara Bischof, die Landräte Eberhard Nuss und Thomas Schiebel und der Würzburger Oberbürgermeister Christian Schuchardt unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, mit der bürgerschaftliches Engagement durch Übergabemanagement vereinfacht wird sowie Vernetzung und gemeinsame Veranstaltungen über kommunale Grenzen hinweg möglich gemacht werden.

Die Vertreter der Landkreise und der Oberbürgermeister erklärten im Rahmen der Unterzeichnung übereinstimmend die Bedeutung einer übergreifenden Zusammenarbeit für das nachhaltige Gelingen von Integration.

Die Regiopolregion Mainfranken wurde vertreten durch die Geschäftsführerin der Region Mainfranken GmbH, Åsa Petersson. Petersson bezeichnete Vielfalt und Zuwanderung als wesentlichen Faktor für die regionale Entwicklung. „Wer nach Mainfranken kommt, sollte sich von Anfang an aufgenommen fühlen. Dann stehen die Chancen gut, dass die Menschen bleiben, dass sie ihre private und berufliche Zukunft bei uns sehen.“