Kreuzwertheim

Sonntag, 14. Oktober In Marktheidenfeld steigt wieder der traditionelle Martinimarkt / Tastmodell wird enthüllt

Buntes Programm für die ganze Familie

Archivartikel

In Marktheidenfeld findet am Sonntag, 14. Oktober, der traditionelle Martinimarkt statt.

Marktheidenfeld. Von 10 bis 18 Uhr ist in der Innenstadt ein buntes Markttreiben angesagt. Der Einzelhandel öffnet an diesem Marktsonntag seine Geschäfte von 13 bis 18 Uhr. Die Stände des Martinimarktes befinden sich auf dem Marktplatz, in der Bronnbacher Straße einschließlich Parkplatz am Stadtmauergässchen und in der Obertorstraße. Für die Jüngsten dreht sich in der Innenstadt wieder ein Kinderkarussell.

Marktheidenfeld kann man am 14. Oktober erstmals auch ertasten. Pünktlich zum Martinimarkt enthüllt Erste Bürgermeisterin Helga Schmidt-Neder um 13 Uhr an der Schmiedsecke ein Tastmodell der Stadt aus Bronze. Die Stadt im Kleinformat ermöglicht blinden und sehbehinderten Menschen, sich mit durch Ertasten ein detailliertes Bild von Marktheidenfeld zu machen. Auch für Sehende gibt das wetterfeste Bronze-Objekt im Maßstab 1:350, das an der Alten Schmiede in der Bronnbacher Straße stehen wird, eine interessante Ansicht der Marktheidenfelder Altstadt aus der Vogelperspektive ab.

Neu ist zudem, dass die Stadtbibliothek zum Martinimarkt von 14 bis 17 Uhr ihre Pforten öffnet.

Um 11 Uhr findet eine kostenlose Führung in englischer Sprache statt. Treffpunkt ist an der Alten Schmiede neben der St. Laurentius-Kirche.

Auch das städtische Kulturzentrum Franck-Haus in der Untertorstraße ist geöffnet.

Im hinteren Ausstellungsbereich ist ab 10 Uhr die Ausstellung „Der harte Kern der Schönheit“ von Johann Nußbächer zu sehen. Im vorderen Galeriebereich stellen Reinhard und Elke Zimmermann ihre Werke unter dem Titel „Augenweide – Augenweite: Die Magie des Augenblicks“ aus.

Zudem sind in der Innenstadt die Werke von neun zeitgenössischen regionalen Bildhauern zu sehen, an öffentlichen Plätzen und Straßen, 24 Stunden am Tag. Die über das Stadtgebiet verteilten Skulpturen und Plastiken stammen von Matthias Engert, Christoph Jakob, Ulrich Jung, Edeltraud Klement, Petia Knebel, Marianne Knebel-Schiele, Helmut Massenkeil, Markus Schmitt sowie Angelika Summa. stv