Kreuzwertheim

Erweiterung Oberwittbacher Straße Gemeinderat stimmt zu

Erhalt der Bäume

Archivartikel

Kreuzwertheim.Der Gemeinderat der Marktgemeinde Kreuzwertheim hat am Dienstag einmütig sein Einverständnis mit der zweiten Änderung des Bebauungsplanes „Erweiterung Oberwittbacher Straße“ erklärt.

Es geht dabei vornehmlich um den „Erhalt von Bäumen und Sträuchern“ und hier insbesondere auf einem Grundstück.

Den Tatsachen nicht entsprochen

Die Festsetzungen, die man bei der ersten Änderung 2015 aus dem ursprünglichen Bebauungsplan, der seit 1994 rechtskräftig ist, übernommen hatte, hätten schon seinerzeit nicht dem tatsächlichen Bestand und den örtlichen Gegebenheiten entsprochen, gab Bürgermeister Klaus Thoma eine Aussage des früheren Grundstückseigentümers wieder.

Er wunderte sich allerdings auch, dass dieser sich weder bei der Aufstellung Anfang der neunziger Jahre, als er sogar noch Gemeinderatsmitglied gewesen sei, noch bei der Änderung 2015 diesbezüglich geäußert habe.

Keinerlei Kosten

Bestandteil des jetzigen Beschlusses ist, dass der Grundstückseigentümer gleichzeitig Verursacher und Vorhabenträger der Bebaungsplanänderung ist und die Marktgemeinde keinerlei Kosten für diese übernehmen will.

Allerdings geht es in einem beim Landratsamt vorliegenden Bauantrag auch um die Höhe eines geplanten Carports, für die eine Befreiung notwendig wäre.

„In einem Aufwasch“

Auch in einem weiteren Antrag zum Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Carport wird eine Überschreitung der Höhe gewünscht. Deshalb sollen die zulässigen Höhen „in einem Aufwasch“ geändert werden.

Dem zweiten Antrag stimmte der Gemeinderat einmütig zu, denn „die Bebaungsplanänderung wird kommen“.

Ohne Probleme und sogar im Wege des Genehmigungsfreistellungsverfahrn ging ein dritter Bauantrag für ein Einfamilienwohnhaus mit Garage und Carport im gleichen Baugebiet durch.

Jetzt genehmigt

Im Oktober vergangenen Jahres war vom Bau- und Umweltausschuss ein Bauantrag zum Abbruch eines Wohnhauses und dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage am Kaffelsteinweg wegen der Anzahl und dem Umfang der Abweichungen vom damals noch geltenden Bebauungsplan „Engländlein“ abgelehnt worden. Zwischenzeitlich hat der Gemeinderat diesen aufgehoben, so dass nun nach einstimmigem Beschluss doch gebaut werden darf.