Kreuzwertheim

Neujahrsempfang Bürgermeister Klaus Thoma blickte zufrieden auf die vergangenen Monate und optimistisch auf das Kommende

Glückliche Gemeinde entwickelt sich gut

Man könne in Kreuzwertheim dankbar auf das vergangene Jahr zurück- und relativ optimistisch in die Zukunft blicken, sagte Bürgermeister Klaus Thoma gestern beim Neujahrsempfang.

Kreuzwertheim. „Braucht man Glück, um glücklich zu sein?“ Tiefsinnig, fast schon philosophisch, begann Kreuzwertheims Bürgermeister Klaus Thoma gestern seine Rede beim Neujahrsempfang der Marktgemeinde in der fast komplett besetzten Dreschhalle.

Nicht jeder, der gesund sei, sei automatisch glücklich und umgekehrt nicht jeder Kranke unweigerlich unglücklich. „Wer aber öfters glücklich ist, wird erwiesenermaßen seltener krank.“ Und weil für ihn Glück, Lachen und Gesundheit offenbar zusammengehören, würzte Thoma seine Ansprache mit viel Humor, der auch noch fast immer ins Schwarze traf – Glück gehabt.

„Diejenigen, die in Kreuzwertheim wohnen, leben und arbeiten, haben augenscheinlich allen Grund, glücklich zu sein“, stellte der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern fest.

Um dann die auswärtigen Besucher dahingehend zu trösten, diese könnten „gleichfalls glücklich sein, weil sie das Glück haben, momentan bei uns in Kreuzwertheim zu sein“.

Und warum ist der Markt nun ein Ort besonderer Glücksmomente? Weil man, so Thoma „auf eine sehr gute Gemeindeentwicklung zurückblicken und mit dem Erreichten zufrieden und glücklich sein kann“. So nimmt – als nur eines von vielen Beispielen, die der Redner anführte – die Zahl der Geburten wieder zu. „Da muss man auch was tun dafür“, erklärte der Bürgermeister mit Blick auf den eigenen Familienzuwachs.

Die Generalsanierung und Erweiterung des Kindergartens Birkenstraße, die Fertigstellung des Quätschichplatzes, die Erschließung des Neubaugebiets in Röttbach, nicht zuletzt die Erfolge bei der Sicherstellung der medizinischen Versorgung – all das und noch viel mehr waren laut Klaus Thoma wichtige Weichenstellungen für die Zukunft.

Und was geschah sonst noch so? Der Redner erinnerte an die Inthronisation von Quätschichkönigin Charlotte Möller und die Ordination von Pfarrerin Stephanie Wegner, mit der und mit Pfarrer Dieter Hammer man vor dem Neujahrsempfang einen, wie Thoma sagte, „himmlischen Gottesdienst“ gefeiert hatte (siehe weiteren Artikel). Die überregionalen Ehrungen für Georg Wolpert und für Edgar Schaefer führte der Bürgermeister an sowie die überragenden Erfolge von Anisa Celik und Julian Roth in der Casting-Show „The Voice Kids“. Thomas Schlussfolgerung: „Gerade weil die Menschen in Kreuzwertheim glücklich leben, bringen wir aus unserer Mitte sozial verantwortungsvolle Menschen und große Talente hervor.“

Optimismus

Auch sein Blick in die Zukunft fiel fast uneingeschränkt optimistisch aus. Wohn- und Lebensqualität für alle sollen weiter verbessert, natürliche Schätze und die einzigartige Kulturlandschaft erhalten werden.

„Kreuzwertheim ist und bleibt besonders kinder- und familienfreundlich“, die Gemeinde werde auch in Zukunft eine sehr gute Adresse bei der Standortsuche von Unternehmen sein. Und „wir werden weiter verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen wie Finanzen, Rohstoffen, Flächen und Natur umgehen“, (. . .), „nach wie vor Gestaltungsspielräume nutzen, um Mögliches möglich zu machen“. Auch künftig wolle man „unsere Kreativität und unser Engagement dafür einsetzen, dass Kreuzwertheim seine positive Entwicklung fortsetzt“. Gerade der ausgeprägte Gemeinschaftssinn und das gute Miteinander seien die ganz starken Erfolgs- und Wohlfühlfaktoren.