Kreuzwertheim

Stadtwerke Wertheim Lieferverträge mit Kreuzwertheim, Schollbrunn und Hasloch geschlossen

Strom für die bayerische Seite

Kreuzwertheim.Nachdem der Markt Kreuzwertheim bereits im Oktober vergangenen Jahres Wärmecontracting-Verträge mit der Stadtwerke Wertheim GmbH abschloss, strebte die Marktgemeinde auch die Unterzeichnung der Stromlieferverträge an. Zur Unterzeichnung der Verträge kamen am Freitag Schollbrunns Bürgermeisterin Thea Kohlroß, Wertheims Bürgermeister Wolfgang Stein, Haslochs Bürgermeister Karl Heinz Schöffer und Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Beier auf Einladung von Kreuwertheims Bürgermeister Klaus Thoma und Andreas Drescher, Geschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft der Marktgemeinde, ins Rathaus.

„Nachdem die Vertragslaufzeiten der Stromlieferverträge Ende 2017 endeten, erfolgte jeweils für Kreuzwertheim, Hasloch und Schollbrunn im November 2017 eine Ausschreibung“, so Bürgermeister Thoma. Dabei habe man sich in allen drei Fällen für den wirtschaftlichsten Anbieter entschieden, heißt es in dem Bericht der Verantwortlichen.

„Die Stadtwerke Wertheim GmbH konnte dabei alle drei Ausschreibungen für sich entscheiden“, so Andreas Drescher. „Durch den Gewinn der Ausschreibungen freuen wir uns sehr, nun auch Kunden im Fremdnetz des Bayernwerkes mit Strom beliefern zu können“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Beier.

Kommunale Anlagen versorgen

„Drei Jahre lang werden unsere kommunalen Anlagen ab dem 1. Januar 2018 durch die Stadtwerke Wertheim GmbH sicher mit Strom versorgt“, sind sich die drei Bürgermeister der bayerischen Seite einig. Bürgermeister Wolfgang Stein betont dabei ausdrücklich das Engagement der Stadtwerke, den beteiligten Gemeinden einen weiteren sinnvollen und zukunftsweisenden Schritt in der interkommunalen Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Mit etwa 900 000 kWh pro Jahr werden dabei alle 78 Abnahmestellen im Versorgungsgebiet rechts des Mains beliefert. Hierunter fallen unter anderem die jeweiligen Rathäuser, die Feuerwehrgerätehäuser, der Kindergarten inklusive des Jugendraums in Schollbrunn, das Haslocher Wasserwerk zusammen mit dem Wasserhochbehälter sowie die Straßenbeleuchtung der Ortschaften. „Wir als die Energie vor Ort werden ab sofort auch auf der bayerischen Seite sicherstellen, dass die Strombelieferung jederzeit gewährleistet ist“, betont Thomas Beier.