Kreuzwertheim

Liederabend Männergesangverein und befreundete Chöre präsentieren den Zuhörern ihr Können / Jugendchor sorgt für Höhepunkt des Abends

Töne der musikalischen Freude und Begeisterung

Archivartikel

Kreuzwertheim.Von klassischem über bekannte Chorstücke bis zum modernen Schlager reichte die Stückauswahl beim Liederabend in Kreuzwertheim. Neben dem Gastgeber präsentierten sich befreundete Chöre aus Bayern und Baden-Württemberg.

Am Samstag erklangen in der Dreschhalle wieder Töne der musikalischen Freude und Begeisterung. Eröffnet wurde der Liederabend vom Gastgeber „Männergesangverein 1881 Kreuzwertheim“ (Leitung Otto Vogel, der den Abend auch moderierte) und ihrem regionalen Sängergruß von Othmar Kist.

Chorgesang weiterhin beliebt

Der erste Vorsitzende des Vereins Andreas Schmidt freute sich über die zahlreichen Zuhörer. Dies zeige, dass der Chorgesang interessant und beliebt ist. Er machte das Publikum bereits auf die jungen Stimmen von „Believe“ aufmerksam. Diese würden mit noch mehr Elan als die reiferen Sängerinnen und Sänger begeistern.

Das tierische Lied vom „Hahn von Onkel Giacometo“ von Richard Trares erzählte vom traurigen Schicksal des schönen Hahns und der Kraft der Liebe. Eine Uraufführung für den Chor war „Benia calastoria (Das Tal in der Bergen) von Bepi de Marzi. Im zweiten Teil des Abends erklang vom Gastgeber Christian Bruhns „Es war einmal ein Jäger“, sowie „Anuschka“ von Udo Jürgens. Bei diesen beiden Liedern wurden die Sänger von Petra Röhrig am Klavier begleitet.

Ein Höhepunkt des Abends war der Auftritt der jungen Stimmen des Kinder- und Jugendchors „Believe“ aus Röttbach, zu dem Kinder und Jugendlichen aus der ganzen Region gehören.

Die Nachwuchssänger zwischen sechs und 27 Jahren begeisterten anfangs mit „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Musical Tabaluga. Es folgte das Gospel „Amazing grace, sowie „I will follow him“ aus Sisteract, welches sie mit Bewegungen untermalten. Zum Abschluss erklang der „Fight Song“. Erfreut war Chorleiterin Petra Röhrig darüber, dass sich auf der Bühne auch eine ganz Reihe neuer kleiner Chormitglieder präsentierten.

Zu Beginn aufgeregt

Diese waren anfangs aufgeregt, zeigten sich aber völlig stimmsicher und überzeugend. Besonders war auch, dass die Chormitglieder sich teilweise instrumental selbst begleiteten und gefühlvolle instrumentale Soloparts beisteuerten. Das Publikum honorierte die Leistung mit einem kräftigen Applaus und der Forderung nach Zugaben. Diese wurde mit dem fetzigen „Shackles (Praise you)“ gerne gegeben.

Vogel unterhielt zwischen den Chören mit lustigen fränkischen Geschichten des Autors Wilhelm Wolpert. Unter Leitung von Edith Lang-Kraft sang der Männerchor des Gesangvereins Liederkranz Dittwar zuerst zwei Stücken die Peter Schnur und Pasquale Thibaut für Chor arrangierten.

Es handelte sich um „Männer, so singt doch“ und den Tote Hosen Hit „Altes Fieber“. Für den zweiten Auftritt wählten sie den Chorklassiker „Ihr von morgen“ von Udo Jürgens aus. Zudem sangen sie die „Freudenode“ von Dirk van Betteray und den tierischen Hit „Hochzeit der Frösche“ von Alfons Burckhardt. Der Chor war erstmals bei einem Liederabend in Kreuzwertheim zu hören. Der Männerchor des Gesangverein Frohsinn Bergrothenfels (Leitung Dieter Weimann) ging mit den Zuhörern auf Weltreise. Diese begann mit „Spanische Nächte“ von Ernst Fischer und ging weiter mit dem „Ungarischen Tanz Nummer 6“ von Johannes Brahms. Weiter erklang das volkstümliche „Hans, bleib da“ nach einem Arrangement von Lorenz Maierhofer. Beim zweiten Auftritt des Vereins, präsentierte sich dessen Frauenchor. Ihr Auftritt reichte vom klassischen „Sah ein Knab’ ein Röslein stehen“ (Arrangement Peter Hammersteen), über „Lollipop“ (Arrag. Roger Emerson) bis zu „Always look on the bright side of live“ (Arrag. Pasquale Thibaut).

Auch die Sänger des Männergesangvereins Harmonie Külsheim (Leitung Claudiu Berberich) waren der Einladung nach Kreuzwertheim gefolgt. Sie besangen die „Wahre Freundschaft“ (Satz Hanns Kleinertz), die auch zwischen den Sängern herrschte. Es folgte Gerd Sorgs „Der Wandrer“. Das „Jägerlied“, ein Volkslied aus Schwaben, läutete ihren zweiten Auftritt ein. Zudem stimmten sie das Volkslied „Der Sperling“ an.

„Lasst die Lieder hell erklingen“ (Komponist Rudolf Desch) forderte der Männergesangverein Eintracht Zellingen (Leitung Gál Martin) einleitend und folgte zugleich der Aufforderungen des Liedtitels. Passend dazu war Manfred Bühlers „Ein Lied für dich.“ Das Herz berührten die Lieder der Zellinger beim zweiten Auftritt. Es erklangen „Hab oft im Kreise der Lieben“ von Friedrich Silcher und „Die Rose“ von Amanda McBroom. bdg