Kreuzwertheim

Bauausschuss Kreuzwertheim Gremium beseitigte Wirrwarr der verschiedenen Regelungen in der Marktgemeinde nur teilweise

Weiter unterschiedliche Parkzeiten für diverse Plätze

Kreuzwertheim.Das mit der Parkraumüberwachung ist eine komplizierte Sache. Denn in Kreuzwertheim gibt es ganz unterschiedliche Bedingungen, wann man wo und wie lange sein Fahrzeug abstellen darf.

In seiner Sitzung am Donnerstag machte sich der Bau- und Umweltausschuss unter der Leitung von Bürgermeister Klaus Thoma nun daran, das Gestrüpp etwas zu entwirren. Ganz gelang ihm das aber noch nicht.

Und das obwohl man, zusammen mit einigen interessierten Anwohnern, die Situation speziell in der Maingasse vor Ort unter die Lupe nahm. In der gibt es im oberen Bereich drei Plätze, von denen einer künftig ausschließlich für Behinderte zur Verfügung stehen soll, und unten, nahe des Mains, sechs weitere Stellflächen.

Die Maingasse ist ein verkehrsberuhigter Bereich. Das heißt, hier darf nur auf speziell gekennzeichneten Flächen geparkt werden. „Oben“ ist die Parkdauer bislang tagsüber auf zwei Stunden begrenzt, „unten“ gibt es noch keine Reglementierung.

Das soll sich nun ändern, wobei Anwohner der Maingasse pro Familie einen Parkausweis erhalten und damit ein Fahrzeug uneingeschränkt abstellen können sollen.

Bürgermeister Thoma konnte sich mit seiner Auffassung, man solle Ausweise nur an diejenigen ausgeben, die auf den eigenen Grundstücken keinen Platz für ein Auto haben, nicht durchsetzen.

Die von Margot Burkhardt (Freie Wähler) ins Gespräch gebrachte und von anderen Kommunalpolitikern im Prinzip befürwortete Möglichkeit auf einem der Kommune gehörenden Grundstück, auf dem derzeit noch eine Scheune steht, eine Parkgarage zu bauen, sah Thoma, zumindest kurzfristig skeptisch.

Hauptproblem bei der Parkraumüberwachung ist die Tatsache, dass es in verschiedenen Straßen und auf diversen Plätzen in der Marktgemeinde unterschiedliche Regelungen gelten, wie lange Fahrzeuge abgestellt werden dürfen. Mal sind es zwei Stunden, mal eine halbe, dann wieder gibt es keine Begrenzung.

Die zweiseitige Vorlage der Verwaltung für die Ausschussmitglieder listete sie auf. Das Gremium einigte sich aber nicht darauf, die Zeiten überall anzupassen. Zwei Stunden Parken soll künftig auf dem Parkplatz am Fürstin-Wanda-Haus – auf den der Gemeinde gehörenden Flächen – und in der Hauptstraße bis zum Gasthaus „Franz“ gelten. Für die sogenannten „Blaulichtorganisationen“ soll es eine Ausnahmegenehmigung für die Parkbuchten am Feuerwehrhaus geben.

Von einem Zuhörer wurde angeregt, auch an der Hauptstraße Anwohnerparken zu ermöglichen und nach dem Schloss in Richtung Wertheim linksseitig Stellplätze einzuzeichnen.

Nach einem weiteren Vor-Ort-Termin beschloss der Ausschuss schließlich die Fassaden-Farbgebung für den mittleren Gebäudeteil des Kindergartens Birkenstraße mit „Blau“.

Die übrigen Fassadenteile werden „Weiß“. ek