Kreuzwertheim

Finanz- und Kulturausschuss Verwaltungshaushalt wurde vorberaten

Weitere Bauhof-Stelle „im Auge behalten“

Archivartikel

Kreuzwertheim.Der Finanz- und Kulturausschuss des Marktes Kreuzwertheim tagte am Dienstag öffentlich im Sitzungssaal des Rathauses Kreuzwertheim. Hauptthemen waren die Vorberatungen zum Investitionsprogramm sowie zum Verwaltungshaushalt. Anfänglich fünf Bürger hörten den Beratungen zu.

Bedarfsermittlung

Zur Vorberatung des Stellenplans 2018 sagte Bürgermeister Klaus Thoma, der Entwurf gehe zunächst vom Stellenplan 2017 aus. Im Vorjahr sei beschlossen worden, eine Bedarfsermittlung hinsichtlich einer eventuellen Stellenmehrung im Bauhof ab 2018 durchführen. Ein solcher Bedarf habe sich nicht gezeigt.

Silvia Klee unterstrich, sie hätte gerne gewusst, warum im Bauhof niemand eingestellt worden sei, „Arbeit haben wir genug“. Thoma erläuterte, zwei Stellen würden nachbesetzt, die Mitarbeiter seien vielfältig einsetzbar.

Zwei Stellen würden altersbedingt nicht besetzt sein, eine durch Fluktuation. Die Räte zeigen sich von der Gesamtzahl „drei“ überrascht. Thoma sagte, er wolle den Bauhof personalmäßig wieder auf fünf aufstocken, Bewerbungen gingen täglich ein.

Das Gremium empfahl dem Marktgemeinderat einhellig, den Stellenplan 2018 in der vorliegenden Fassung zu beschließen, verbunden mit der Ergänzung, „die Einstellung eines weiteren Mitarbeiters im Auge zu behalten“. Es folgten die Beratungen zum Investitionsprogramm 2017 bis 2021.

Zufrieden mit Einnahmen

Beim Tagesordnungspunkt „Vorberatung des Verwaltungshaushalts 2018“ erhielten die Ausschussmitgliedern die vielen Daten per Beamer sowie durch die ergänzenden Erläuterungen von Kämmerer Rupert Schiller und durch den Bürgermeister. Das Zahlenwerk wurde zum Teil zügig begutachtet.

Beim „Einzelplan 9“, den Steuereinnahmen, war zu hören, dass sich bei der Grundsteuer A nichts tun werde und dass man die Gewerbesteuer nach zuletzt 2,4 Millionen Euro nun auf ungefähr 2,6 Millionen Euro ansetze. Der Verwaltungshaushalt liegt nach den Beratungen bei etwa 8,46 Millionen Euro, Änderungen sind noch möglich.

Die Zuführungsrate vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt kommt nach dem besprochenen Entwurf auf 331 800 Euro. Thoma zeigte sich zufrieden mit der Einnahmesituation und betonte: „Wir planen solide und gut für die Zukunft.“ Denn die Einnahmesituation solle auch in der Zukunft auf guten Beinen stehen. hpw