Kreuzwertheim

Kurtz GmbH Belegschaft wird über den bevorstehenden Jahresendspurt im Unternehmen unterrichtet / Mitarbeiter ausgezeichnet

Wilhelm Leimeister seit 45 Jahren dabei

Kreuzwertheim.Kurz nach Ende der Sommerferien kam die Kurtz-Belegschaft in der Maschinenfabrik zusammen, um über den Berichtsmonat August informiert zu werden und einen Ausblick auf den bevorstehenden Jahresendspurt zu erhalten.

Kurtz-Geschäftsführer Uwe Rothaug brachte ein gutes Ergebnis für den August mit, kumuliert werde man das Geschäftsjahr mit einem extrem starken vierten Quartal und einem weiteren Rekordumsatz abschließen. "Ein positiver Stress mit umsatzstarken Monaten und hohen Auftragseingängen liegt vor uns. Damit wir das ins Ziel bringen, muss alles passen einschließlich Teileversorgung, Bearbeitung, Schweißerei und Lackiererei. Wenn wir hier gemeinsam an einem Strang ziehen, werden wir unser engagiertes Planziel sogar übertreffen. Insgesamt können wir schon jetzt von einem sehr positiven Jahr sprechen. Im Namen des Managements möchte ich allen für Ihren Einsatz bis hier danken und hoffe auch für die kommenden Monate auf Ihr Engagement", sagte Uwe Rothaug.

Parallel zu den anstehenden Aufträgen und Projekten seien auch einige strukturelle Veränderungen zu meistern, es müsse Platz geschaffen werden für die wachsende Fertigung und um die neuen Kollegen in Vertrieb, Entwicklung und Konstruktion integrieren zu können - die Planungen dazu laufen bereits.

Dann ging der Kurtz-Geschäftsführer zum angenehmsten Teil über: der Ehrung mehrerer langjähriger Mitarbeiter. Diesmal drehte Uwe Rothaug die Reihenfolge um und begann mit dem Mitarbeiter, der am längsten in Diensten der Kurtz GmbH steht: Mit damals 16 Jahren trat Wilhelm Leimeister am 1. September 1972 als Maschinenschlosser-Azubi in den Betrieb ein, wurde vier Jahre später in die Endmontage Schäummaschinen übernommen, bevor der Bischbrunner 1983 in den Service wechselte. Von da ab war "Willi" Leimeister weltweit im Auftrag des Service unterwegs, 1992 unterstützte er etwa beim Aufbau Kurtz Far East in Hongkong. "Auch heute gibt es viele Kunden in Asien, die sagen: Wenn wir einen Servicetechniker aus Deutschland brauchen, dann muss es der Willi sein - ich meine, eine solche Aussage von Kundenseite ist das größte Lob für einen Servicetechniker. Ob alte oder neue Schaumstoffmaschinen, Willis Erfahrung ist weltweit Gold wert - lieber Willi, recht herzlichen Dank auch im Namen des Managements für deinen ungewöhnlichen Einsatz über solch eine lange Zeit", sagte Uwe Rothaug, der dem drahtigen Bischbrunner noch viele gute Jahre im Unternehmen wünschte, aber auch jetzt schon mehr Zeit für Enkel und seine Bienenvölker.

Als Zweites war Thomas Kempf an der Reihe, auch schon 30 Jahre im Unternehmen. Im September 1987 als Dreher-Azubi gestartet, bis 1992 Einsatz in der mechanischen Fertigung an der NC-Drehmaschine, 1993 leistete er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ab. Nach der Rückkehr ging es für Kempf in die Sägerei und weiter in die Schweißerei, wo er als Produktionshelfer aktiv ist. "Wir haben jetzt spannende Monate vor uns - auch in der Schweißerei, da brauchen wir so erfahrene Leute wie Sie, um das erfolgreich zu meistern. Dank auch an Sie für einen tollen Job", sagte Uwe Rothaug.

Als weiterer Jubilar, der seit drei Jahrzehnten im Unternehmen ist, kam Jürgen Maier nach vorn - zeitgleich mit Kollege Kempf begann Jürgen Maier seine Ausbildung als Dreher und wurde 1990 als CNC-Fräser in die Fertigung übernommen.

"Sie sind unser Perfektionist in der Zerspanung und verfügen über hervorragende Steuerungskenntnisse. Ihre Offenheit für neue Technologien gerade mit Blick auf die zunehmende Vernetzung in allen Bereichen ist von unschätzbarem Wert. Besten Dank für Ihre hochmotivierte, zuverlässige Arbeit", gratulierte der Kurtz Geschäftsführer.

Weitere Jubilare bei dieser Informationsveranstaltung waren Constantin Roth (15 Jahre), der im September 2002 als Azubi Elektroniker für Betriebstechnik bei Kurtz begann und aktuell als Elektriker Montage in der Automation arbeitet, und Michael Zipper (zehn Jahre), der im September 2007 eine Ausbildung zum Industriemechaniker begann und mittlerweile Konstrukteur bei den Maschinen zur Partikelschaumstoffverarbeitung ist.

Ob zehn, 15, 30 oder 45 Jahre Betriebszugehörigkeit, alle Geehrten erhielten neben einem prächtigen Herbststrauß auch ein monetäres Dankeschön im Kuvert. Für Wilhelm "Willi" Leimeister ging es noch am selben Tag zum nächsten Service-Einsatz nach Polen . . .