Külsheim

Stadtsanierung „Altes Henn-Haus“ stand auf der Tagesordnung

Abbruch kann beginnen

Archivartikel

Külsheim.Ein Tagesordnungspunkt der Sitzung des Külsheimer Gemeinderates betraf innerhalb der Stadtsanierung Külsheim, Stadtkern IV die Vergabe der Abbrucharbeiten des so genannten „alten Henn-Hauses“ in der Hauptstraße in Külsheim. Irene Trabold vom Bauamt erläuterte zum Sachverhalt.

An Investor veräußert

Trabold sagte, das Anwesen sei im November 2018 an einen Investor veräußert worden. Dieser wolle nach dem Abbruch an gleicher Stelle eine Wohnanlage mit sechs Wohneinheiten errichten. Der Neubau solle im Juli begonnen werden, vorgesehen sei, die Abbrucharbeiten bezüglich des Wohnhauses unmittelbar zuvor durchzuführen.

Wegen der im Keller befindlichen historischen Mauerreste und des bestehenden Torbogens seien die Abbrucharbeiten in diesem Bereich mit bauarchäologischer Begleitung durchzuführen, so Trabold, damit ein Erhalt gewährleistet sei. Weil sich die Versorgungsleitungen und die Heizungsanlage des Templerhauses im Abbruchhaus befänden, müssten diese umgebaut werden. Diese Arbeiten würden zurzeit durchgeführt. Nach der Fertigstellung des Neubaus erfolge die Wärmeversorgung des Templerhauses über die Wohnanlage.

Günstigster Bieter, sagte Trabold, sei die Firma Leis Abbruch- und Recycling aus Walldürn mit einem Angebot von brutto 35 321,33 Euro. Die Abbruchmaßnahme sei im Rahmen der Stadtsanierung finanziert und werde im Übrigen zudem mit 70 Prozent bezuschusst. Somit verbleibe letztlich ein städtischer Eigenanteil in Höhe von 10 596 Euro. Auf Anfragen aus dem Gremium war zu erfahren, dass die Hauptstraße zu gegebener Zeit der Abbruchmaßnahmen wohl halbseitig gesperrt werde und die bauarchäologische Begleitung darin bestehe, dass die alten Steine zum passenden Zeitpunkt von einem Fachmann aus Heidelberg begutachtet würden. Der Gemeinderat beschloss die Vergabe der Abbrucharbeiten wie vorgeschlagen. hpw