Külsheim

Pater-Alois-Grimm-Schule Besonderes Schulfest anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Einrichtung am Kirchbergweg 11 / Einweihung der Seilbahn

Beim Wandel stets die Kinder im Blick

Archivartikel

Die Pater-Alois-Grimm-Schule Külsheim feierte am Freitagnachmittag mit dem Jubiläum „50 Jahre Schule am Kirchbergweg 11“ ein besonderes Schulfest.

Külsheim. Die Sonne strahlte ebenso wie die vielen Besucher, war doch vielerlei geboten auf dem gesamten Schulgelände, draußen wie drinnen, je nach Art und Platzbedarf der Aktion.

Blick in die Geschichte

Der offizielle Teil zu Beginn des Festes fand im Amphitheater der Schule statt, im „Theatrum pagsum“. Schulleiter Udo Müller behieß in dessen weitem Rund alle, die aktuell zur Schule gehören, ebenso wie viele „Ehemalige“ aller Altersklassen willkommen. Eine solche Schule wie die Pater-Alois-Grimm-Schule würde nicht funktionieren,wenn nicht alle mit dabei wären, betonte er.

Während andere Kommunen ihren Hauptschulzweig hätten schließen müssen, so der Schulleiter, habe sich die Pater-Alois-Grimm-Schule zu einer Gemeinschaftsschule mit einem individuellen und angesehenen Konzept weiterentwickelt. Er ging weit in die Historie zurück, sprach verschiedene Aspekte an bis zur Verwirklichung der Gebäude vor fünf Jahrzehnten.

Müller beleuchtete den Wandel der Schule, die an dem heutigen Platze als Volksschule begonnen habe, und unterstrich angesichts des „hier und jetzt“, er wünsche bei dem Schulfest kurzweilige Stunden. Dabei könne jeder den Geist der Schule erleben, gar aufsaugen.

Besonderes Schulklima

Bürgermeister Thomas Schreglmann sagte in seinem Grußwort, an der Külsheimer Schule habe immer im Mittelpunkt gestanden, die Kinder in die Welt des Lernens einzuführen und ihnen solides Grundwissen zu vermitteln. Seit der Grundsteinlegung der Gebäude hätten sich das Bildungswesen und die Gesellschaft insgesamt verändert. Den Weg der Kinder behutsam zu begleiten und zu unterstützen sei eine große Aufgabe, der sich die Pater-Alois-Grimm-Schule jedes Jahr aufs Neue stelle und die sie jedes Jahr aufs Neue meistere.

Bei dem Schulfest mit Jubiläum, so der Bürgermeister, werde auch das gefeiert, was die Schule unverwechselbar mache: Ihr Schulklima, ihr guter Geist, ihr guter Ruf. Einen guten Namen jahrzehntelang zu halten sei eine Leistung, die Achtung verdiene. Zu einer förderlichen Lernumgebung gehörten fraglos ansprechende Räumlichkeiten, eine moderne Ausstattung, ein gutes Betriebsklima, eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Schule sei jedoch auch der Ort, so Schreglmann, wo gelernt werde, mit einer Gruppe zurecht zu kommen, Toleranz zu zeigen gegenüber Menschen anderer Herkunft oder Religion. Zum Lernen für das Leben gehöre auch die Vermittlung von Werten und Maßstäben, nicht zuletzt sei die Schule ein Ort, wo das Lernen gelernt werde. Nach einer speziellen Auszeichnung für die Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule (gesonderter Bericht] lenkte der Schulleiter die Aufmerksamkeit auf ein weiteres, vor kurzem erst entstandenes Puzzleteil im Gesamtkonzept „Außengelände“, die 30-Meter-Seilbahn „Flying Fox“.

Müller dankte allen an dem Projekt Beteiligten. Der Bürgermeister machte die Jungfernfahrt mit der Seilbahn, danach kam der Schulleiter selbst zum Zuge.

Viele Aktivitäten

Es folgte ein Nachmittag, an dem sich die Besucher des Schulfestes an den vielen angebotenen Aktivitäten erfreuten, entweder durch eigenes Mittun oder eben durch interessiertes und vergnügtes Zuschauen und/oder Zuhören.

Man konnte der Schulband „Rat-6-Pags“ lauschen, beim Theaterstück „Im Märchenwald“ mitfiebern oder die „Pagsrobatik“ bestaunen.

Viele wandelten im Schulgarten, versuchten dort, Kräuter zu erraten, nahmen an einer Schulrallye teil, absolvierten den Mountainbike-Parcours und/oder „das etwas andere“ Bobbycar-Rennen. Ebenso viele waren bei „Krach, Bumm, Chemie“ dabei, besuchten die Mitmach-Ausstellung-Modelleisenbahn, lernten die „süße Schule“ am Bienenstand kennen oder verkosteten diverse Spezialitäten, gerne auch aus dem schuleigenen Holzbackofen.

Es gab also reichlich attraktive Möglichkeiten, die Schule auf besondere Art zu erleben.

Gedankliche Zeitreis

Eine Reihe von erwachsenen Gästen begab sich zudem auf eine gedankliche Zeitreise hin zur eigenen Schulzeit vor Ort. So erfuhr denn wohl jede Phase der „50 Jahre Schule am Kirchbergweg 11“ eine persönliche Würdigung.