Külsheim

Großer Markt Zum Abschluss des Volksfests erfreuten sich die Besucher an einem gelungenen Feuerwerk

Bilanz der Verantwortlichen fällt positiv aus

Archivartikel

Der Große Markt in Külsheim hat sich wieder fünf Tage lang als besonderer Anziehungspunkt erwiesen.

Külsheim. Besucher jeden Alters feierten seit Donnerstag miteinander bei dem großen Volksfest in der Brunnenstadt. Der Montag lautete das Motto „Nachmittag der Betriebe“. Dazu trafen sich de Belegschaften der örtlichen Firmen sich zum gemütlichen Beisammensein im Zelt. Kinder und Jugendliche tummelten sich ein allerletztes Mal für dieses Jahr auf dem Festplatz. Zum Abschluss überstrahlte nach Einbruch der Dämmerung die Stadt und begeisterte die Menschen mit berauschender Farbenpracht und gelungener Choreographie gleichermaßen. Es war egal, ob man das von Torsten Nahm und seinem Team inszenierte zwölfminütige Spektakel vom Schlossplatz aus ganz nah oder von Zuhause aus der Ferne genoss. Die vielfach zu hörenden „Ahs“ und „Ohs“ drückten die Begeisterung der Zuschauer aus.

Eine erste Markt-Bilanz wurde ebenfalls am Montag gezogen. Das Fazit der fünf Festtage fiel insgesamt gut bis sehr gut aus. Viele der Befragten freuten sich, dass auch die Zahl der auswärtigen Besucher groß gewesen sei.

Bürgermeister Thomas Schreglmann sagte, der Große Markt stehe und falle mit dem guten Angebot und mit dem Wetter. Es habe schöne Angebote gegeben für Alt und Jung und das Wetter bis auf den Donnerstag, als der Festzug abgesagt werden musste, gepasst.

Sonngard Seubert von der Bäckerei Seubert in der Fußgängerzone kommentierte den verkaufsoffenen Sonntag mit einem Wort: „Super!“ Michael Adelmann hat sein Geschäft in der Peripherie von Külsheim. Er meinte, im Laden sei es gut gelaufen.

Michael Zorn vom Arbeitskreis Museum „Külsheimer Höhe“ ging auf die Ausstellung im Alten Rathaus ein. Er war mit dem Zuspruch „sehr zufrieden“, auch wenn das insgesamt schwierige Thema ein anderes Interessengebiet gewesen sei wie „Bilder von Oma und Opa“.

„Sehr gut“ befand Hubert Seitz, Vorsitzender des Gewerbe und Verkehrsvereins und damit verantwortlich für die Abläufe in der Fußgängerzone den Marktverlauf zusammen. Bei der großen Auswahl sei für jeden etwas dabei gewesen, betonte er. Die Ständebetreiber seien zufrieden, die Musik sei ebenso wie die anderen Aktionen gut angekommen.

Wie Melanie Pfohl vom DRK Külsheim erklärte, hatten die Helfer an den fünf Markttagen 29 Hilfeleistungen verzeichnet. Einmal musste der Rettungswagen eingesetzt werden. „Das ist weniger als sonst.“ Pfohl bezeichnete den Großen Markt 2018 als „relativ friedliches Fest“.

Wie Frank Belz von der Pressestelle der Polizei Heilbronn informierte, sei die Veranstaltung bis auf festspezifische, alkoholbedingte Streitigkeiten und eine alkoholisierte Person, die am Samstagabend für Unruhe gesorgt hatte, störungsfrei verlaufen.

Festwirt Henry Traber zeigte sich „soweit zufrieden. Es war in Ordnung.“ Es gebe jedoch manches, das ein bisschen geändert werden könne. Traber befand es als traurig, dass der Sicherheitsdienst wohl erhöht werden müsse.

Festplatz-Marktmeister Jürgen Thoma meinte, dass in diesem Bereich „im Großen und Ganzen alle zufrieden“ seien. Sevim Cakmak (Döner Kebap) meinte, es sei okay gewesen „sobald es trocken war“, insgesamt aber etwas weniger als in früheren Jahren.

Andreas Häfele (Crêpes und Lángos) war zum zweiten Mal beim Großen Markt mit dabei. Wie er sagte, sei wie schon 2017 an seinem Stand der Sonntag gut gewesen. Er komme 2019 wieder.

Noch Luft nach oben

Gerd Leis (Mode-Accessoires) ist schon 13 Jahre vor Ort. „Für Külsheim war das in Ordnung“, meinte er, sah aber noch Luft nach oben.

Wolfgang Boos, Platzmeister des Vergnügungsparks, vermeldete ein insgesamt positives Echo. Er fasste die fünf Festtage so zusammen: „Alle Schausteller sind zufrieden, wir kommen gerne her.“ Für ihn sei augenfällig, dass die Menschen in Külsheim diesen Markt lebten, „hier ist es wie in einer großen Familie“.