Külsheim

Premiere Zahlreich strömten die Besucher zur ersten Auflage des Külsheimer Hallenflohmarktes / Rund 50 Aussteller in der Festhalle

Bunte Mischung an Nützlichem im Angebot

Archivartikel

Der erste Hallenflohmarkt in Külsheim am Sonntag in der Festhalle der Brunnenstadt geriet zu einem schönen Erfolg.

Külsheim. Fast 50 Aussteller aus Külsheim und Umgebung sowie eine große Zahl an Interessierten sorgten sechs Stunden lang für eine besondere Art der Kommunikation. Schließlich zeigten sich beinahe alle zufrieden mit Angebot und Nachfrage.

Die Idee zu diesem Hallenflohmarkt war an das Bürgernetzwerk herangetragen und nach diversen organisatorischen Überlegungen auch von diesem umgesetzt worden. Die vielen Artikel unterschiedlicher Art waren allesamt auf Tischen ausgebreitet oder an Ständern platziert. Zu sehen gab es eine bunte Mischung an aussortierten, aber durchaus noch brauchbaren Dingen.

Angeboten wurde Nützliches wie Dekoratives, Klamotten aller Art und in allen Größen, Küchengeräten aller Altersklassen, Porzellan und Nudelholz, Bücher, Globen und eine Gießkanne aus Metall. Taucherflossen waren ebenso da wie alte Zeitschriften mit Herbert von Karajan und Peter Alexander auf der Titelseite. An einem Tisch bot jemand Deko von der eigenen Hochzeit, „exakt einmal gebraucht“. Mitten im Saal stand eine Holzleiter, die lange volljährig war.

Zu schade zum Wegwerfen

Von beiden Seiten der Tische ist dies zu hören: „Zu schade zum Wegwerfen!“ Die Anbieter sorgten für eine prächtige Vielfalt. Schon mit nach Öffnung strömten die ersten Käufer. Es waren oft genau jene, die gezielt suchten, Ausschau hielten nach dem eigenen Fach- und/oder Sammelgebiet. Dann wieder kamen die „Schlenderer“, die sich vornehmlich vom Augenblick leiten ließen.

Die Besucher kamen zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Auto – allesamt gut gelaunt.

Der strahlend blaue Frühlingshimmel erwies sich zum Teil als Motivator für einen kurzen Abstecher zum Hallenflohmarkt. Solche kurzen Abstecher gerieten oft zu längeren, es dauerte ein bisschen, bis alles gesichtet, vielfach auch kommentiert war. Überall in der Halle entwickelten sich Gespräche, oft verbunden mit Anekdoten zu genau dem angebotenen Gegenstand.

Schuhe wurden natürlich gleich anprobiert, die lockende Jacke live übergestreift. Das direkte Kauferlebnis mit Atmosphäre, das Anfassen stand immer noch hoch im Kurs. Weithin war zu hören „ich habe was gefunden“, manche entdeckten Geschenke, die zu genau einer bestimmten Person passen. Und später verlautete es vernehmlich: „So, ich habe jetzt die Taschen voll, wir können gehen.“

Gerne angenommen wurde auch die von der Pater-Alois-Grimm-Schule angebotene Bewirtung im Foyer der Festhalle. Heike Obst vom Bürgernetzwerk befand die Resonanz als gut, sowohl von den Anbietern her als auch von den Besuchern, lobte das gesamte Organisationsteam, meinte, die Kooperation mit der Schule sei super gelaufen, bilanzierte, auf dem Tag könne aufgebaut werden.

Momentan sehe es so aus, als würde dieser Hallenflohmarkt in Külsheim auch im nächsten Jahr stattfinden.