Külsheim

Partnerschaftstreffen Delegation aus dem ungarischen Pécsvárad besuchte ihre Freunde in Külsheim

„Burgkurzweyl“ mit Stand bereichert

Bürger aus dem ungarischen Pécsvárad statteten nun ihrer Partnerstadt Külsheim einen Besuch ab. Dabei beteiligten sie sich auch am Mittelaltermarkt.

Külsheim. Pécsvárad und die Brunnenstadt pflegen seit 1992 eine freundschaftliche Beziehung. Gegenseitige offizielle Besuche sind sichtbarer und gleichermaßen starker Ausdruck dieser Partnerschaft. 34 ungarische Freunde weilten nun von fünf Tage lang in Külsheim.

Angeführt wurde die ungarische Delegation von Bürgermeister Janos Zadori und Mihaly Baumann, Vorsitzender des Pécsvárader „Deutschclubs“. Sechs jüngere Gäste waren erstmals bei in Külsheim zu Besuch. Empfangen wurde die Gruppe zunächst im Wirtschaftsgebäude der ehemaligen Külsheimer Kaserne.

Wie der Bürgermeister aus Pécsvárad betonte, freue man sich sehr auf die kommenden Tage, auf die Erneuerung der vielen Freundschaften und natürlich auch auf die Mitwirkung bei der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“.

Külsheims Bürgermeister Thomas Schreglmann drückte seine Freude darüber aus, dass eine solch große Delegation aus Pécsvárad gekommen sei, darunter auch jüngere Ungarn mit Familien. Der Austausch mit anderen Kulturen sei wichtig, gerade auch für die jüngere Generation. Hierfür wollten die beiden Gemeinden in den nächsten Jahren verstärkt werben. Der Rathaus-Chef bedankte sich vorab dafür, dass die Gäste aus der Partnerstadt aktiv am Mittelalterspektakel teilnehmen. Dies sei eine schöne Bereicherung für das Fest.

Wie es im Bericht der Stadtverwaltung weiter heißt, waren die Gäste während ihres Aufenthalts bei Familien in der Brunnenstadt untergebracht. Gemeinsam besuchte man den Wildpark in Bad Mergentheim. Beim Partnerschaftsabend im Gasthaus „Grünen Baum“ in Steinfurt kam es zu guten Gesprächen und netten Begebenheiten. Auch die Tanzbeine wurden geschwungen. Als Gastgeschenk überreichten die Ungarn ihren Freunden ein 100-Liter-Fass mit Rotwein aus Pécsvárad. Weiter unternahm man eine Wanderung zur Weinlage „Hoher Herrgott“, der Umstände wegen intern „Schneewanderung“ genannt. An der Pfarrer-Künzig-Hütte wartete ein zünftiges Vesper auf die Gruppe.

Die Ungarn beteiligten sich am Samstag mit einem eigenen Stand an der „Burgkurzweyl zu Cullesheym“.

Angeboten wurden Spezialitäten aus Pécsvárad in Form von ungarischer Salami, Brot, Schnaps und verschiedenen Teesorten. Die Gäste betreuten ihren Stand schichtweise. Die Verständigung klappte hervorragend, auch weil die Besucher aus Pécsvárad sehr gut Deutsch sprechen.

Der Besuch war insgesamt von Harmonie geprägt. Alle Beteiligten genossen die vielen persönlichen Kontakte und freuen sich auf ein Wiedersehen.