Külsheim

Evangelischer Kindergarten Gemeindeparlament befasste sich mit der Thematik / Bestehendes Pfarrhaus soll zu einer Kindertagesstätte werden

Erweiterung und Umbau für 2019 vorgesehen

Archivartikel

Külsheim.Die zehnte öffentliche Sitzung 2018 des Gemeinderates war am Montagabend im Sitzungssaal im Schloss. Zur Vergabe der Architektenleistungen bei der Sanierung und der Erweiterung des evangelischen Kindergartens Külsheim betonte Bürgermeister Thomas Schreglmann, Anträge müssten bis Januar gestellt werden. Irene Trabold vom Bauamt legte dar, der evangelische Kindergarten solle 2018/19 grundlegend umgebaut und modernisiert, das Pfarrhaus zur Kindertagesstätte integriert werden.

Hinsichtlich der Architektenleistungen sei mit dem Architekturbüro Schattmann (Lauda-Königshofen) Kontakt aufgenommen worden. Die anrechenbaren Kosten ergäben sich während der Planungsphase bei der Erstellung der konkreten Kostenberechnung, die in die Zuschussanträge einfließe. Eine erste grobe Kalkulation, so Trabold, ergebe Gesamtkosten von rund 1,2 Millionen Euro.

Seitens der Verwaltung werde vorgeschlagen, grundsätzlich den Gesamtauftrag an das Architekturbüro Schattmann stufenweise zu vergeben. Das für die Planungsphase ermittelte Honorar betrage 49 117,19 Euro. Mit der Planung solle sofort nach der Beauftragung begonnen werden.

Eric Bohnet meinte einerseits, es sei klar, dass nun abgestimmt werden müsse. Jedoch fehlten ihm Infos, wohin der Umbau gehe. Nun würde ein Beginn beschlossen, ohne grob zu wissen, welche Räume betroffen seien. Schreglmann sagte, es sei der Wunsch des Rates, die Konzeption solle flexibel sein, dies sei laut Architekt möglich. Jürgen Goldschmitt ließ wissen, man müsse in die Zukunft schauen und genügend Raum schaffen auch für die gestiegene Zahl an Geburten in Külsheim.

Matthias Berberich hielt den Standort nicht für geeignet und sah auch die Möglichkeit eines anderen Architekten. Der Rat beschloss, die gesamten Architektenleistungen für den Umbau und die Sanierung des bestehenden evangelischen Kindergartens und des Pfarrhauses zu einer Kindertagesstätte an das Architekturbüro Schattmann stufenweise zu vergeben, wobei zunächst die Leistungsphasen eins bis vier übertragen werden. Matthias Berberich stimmte dagegen, Otto Bundschuh enthielt sich der Stimme.

Zur Vergabe der Kanaluntersuchungsarbeiten nach der Eigenkontrollverordnung sowie der Fremdwasserkonzeption informierte Trabold, weder für die Ausschreibung für Arbeiten mit Digitalkamera noch für eine spätere Ausschreibung für Arbeiten im herkömmlichen Verfahren seien Angebote eingegangen. Die Absagen begründeten sich mit Zeitmangel 2018. Das Gremium nahm das zur Kenntnis. Von der Verwaltung verlautete, im Herbst/Winter erneut auszuschreiben.

Auch beim nächsten Tagesordnungspunkt wurde eine Vergabe mangels Angeboten nicht durchgeführt. Heiko Wolpert sagte, im Zuge der Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans solle die Abteilung Uissigheim mit einem gebrauchten Feuerwehrfahrzeug TSF ausgestattet werden, die erforderlichen Haushaltsmittel seien eingestellt.

Auf Nachfrage habe man in Erfahrung gebracht, der Markt für gebrauchte, wertige Fahrgestelle sei schwierig, es könne nur kurzfristig reagiert werden. Sobald ein geeignetes Fahrgestell auf dem Markt sei, müsse gehandelt werden. Deshalb werde vorgeschlagen, dass die Verwaltung mit Feuerwehr die Sommerzeit nutze und nach einem passenden Fahrgestell oder Fahrzeug suche. Der Auftrag solle kurzfristig bis zur maximalen Höhe der eingestellten Haushaltsmittel in Höhe von brutto 45 000 Euro erteilt werden.

Auf Anfrage aus dem Gremium war zu hören, dass ein neues Fahrzeug 95 000 bis 100 000 Euro koste und ein Eigenanteil von etwa 60 000 Euro bleibe. Jedoch könne der Fördertopf überzeichnet sein, was wiederum die Zeitschiene verlängere. Zum Gedanken, für Uissigheim und Eiersheim gemeinsam ein größeres Fahrzeug anzuschaffen, meinte Wolpert, durch die größere räumliche Trennung von Uissigheim und Eiersheim sei die Sachlage nicht so zu sehen wie bei Hundheim und Steinbach. Die Frage nach der Garage für das neue Fahrzeug der Feuerwehr Uissigheim antwortete der Bürgermeister, es gebe ein grobes Angebot. Wolpert ergänzte, man stehe in den Startlöchern, dass das Vorhaben 2018 Jahr fertig sein könne. Der Rat beauftragte die Verwaltung mit der angesprochenen Vorgehensweise einstimmig.