Külsheim

Rosenmontagsumzug Narren nahmen manch örtliche Begebenheit aufs Korn / Auch die Zuschauer waren bestens gelaunt

Ganz Steinbach war aus dem Häuschen

Der Steinbacher Rosenmontagsumzug ist für viele eine feste Größe im Terminkalender. So gab auch diesmal allerorten in der Ortschaft das närrische Trio „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ den Ton an.

Steinbach. Der fröhliche Gaudiwurm vom Schützenhaus bis zum Gemeindezentrum wandelte die Ortschaft in einen bunten Hort der Straßenfastnacht. Organisiert hat das Ganze auch diesmal die Katholische Landjugendbewegung.

Ganz Steinbach schien ob diesem einen der Höhepunkte der lokalen fünften Jahreszeit aus dem Häus-chen, ob im Zug selbst oder an den Hotspots an der Wegstrecke. Alle hatten bei Kühlschranktemperaturen zusammen mit den Besuchern reichlich Spaß, ausgelassen lachend und tanzend, feixend und feiernd, Groß und Klein bunt gemischt.

Die Mixtur aus unterschiedlich großen und einfallsreich gestalteten Motivwägen und Wägelchen sowie Gruppen zu Fuß mit ideenreich zusammengestellten Kostümierungen erheiterte die Narren auf bestmögliche Art und Weise. Die Steinbacher Musiker gaben dazu den richtigen Ton.

Am Straßenrand tummelte sich bunt verkleidetes Volk, das nicht selten in lustigen Ganzkörper-Plüschkostümen steckte.

Ein Thema bei dem Umzug waren die einschlägigen behördlichen Vorgaben bezüglich des „Steinbacher Schilderwald beim Faschingsumzug 2018“: „Das Landratsamt schrieb uns das vor, als Schildbürger kommen wir uns vor.“ „Dieselskandal – kein Ende in Sicht“, hieß es an anderer Stelle. Mit dabei ein mobiler Messplatz für eine persönliche Abgasmessung mitsamt rollender „Vor-Glüh-Hilfe – mit Blei oder bleifrei“. Volle Sicherheit geboten war bei dem sprachlichen Volltreffer „G20 Bier holen“.

Eine Menge Süßigkeiten prasselte auf die gut gelaunten Zuschauer an der Strecke nieder.

Der Umzug selbst war es aber noch nicht genug des umtriebigen Frohsinns - im örtlichen Gemeindezentrum ging das fröhliche Narrentreiben anschließend intensiv und ausdauernd weiter. hpw