Külsheim

Jugendmusikschule Das Sommerspiel der Einrichtung in der Brunnenstadt begeisterte die Zuhörer

Große Fortschritte an den Instrumenten bewiesen

Archivartikel

Das Sommervorspiel der Jugendmusikschule am Donnerstag bot Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Eltern, Verwandten und Lehrkräften ihre Fortschritte am Musikinstrument zu zeigen.

Külsheim. Die relative Kühle im Schloss-Innenhof und erwartungsvolle Gesichter im Publikum ergaben einen passenden Rahmen für viele gelungene Auftritte.

Abschluss des Schuljahres

Achim Klein, Leiter der Jugendmusikschule Külsheim, meinte zu Beginn, dieses Vorspiel sei gleichzeitig der Abschluss des musikalischen Schuljahres.

Verschiedenste Sparten bewiesen ihr Können und die von Klein prognostizierte „gute Unterhaltung während dieser Musizierstunde“ stellte sich ob der gelungenen Darbietungen durchaus ein.

Natürlich lag kurz vor und bei den einzelnen Stücken jeweils ein leichter Anflug von Aufregung in der Luft, galt es doch, das eigene Können vor ungewohnt vielen Menschen zu präsentieren, zu zeigen, was gerade geübt wird. Musikschüler unterschiedlicher Ausbildungsstufen bewiesen ihr Können öffentlich, schafften es nicht nur, sich voll und ganz auf ihre Stücke zu konzentrieren, sondern auch souverän aufzutreten.

Zwei schmissige Weisen

Den musikalischen Reigen eröffnete das Musikschulorchester mit zwei schmissigen Weisen. Fortan spielten als Solisten Ben Mathis Tomic, Philipp Grimm, Dustyn Gohr, Jasmin Baar (jeweils Blockflöte), Jonathan Höfert (A-Gitarre), Lara Adelmann (Klavier), Charleen Kaufmann (Geige), Jakob Düll (Keyboard), Fiona Kohlhepp, Elena Scheurich (beide Querflöte), Sena Eldekci (Klarinette), Philipp Schäfer, Maximilian Geier (beide Posaune), Tim Niethammer (E-Gitarre) und Patrick Schneider (Saxofon).

Im Duo waren Nora Persich & Elena Hufnagel (Blockflöten) zu hören, Sophia Henn & Katharina Schumacher (Klarinetten) sowie Kai Zeitler & Max Franzwa (E-Gitarre & E-Bass). In größerer Besetzung traten neben dem Musikschulorchester die Blockflötengruppe, das Querflötenensemble mit Christiane Berberich, Leni Herrmann, Elena Scheurich plus Cosima Hörner sowie die Percussiongruppe mit Linas Geier, Maximilian Henn, Dominik Leis, Christian Schell und Patrick Schneider.

Das Repertoire widmete sich bei „Biene Maja“ oder „Ein braver Hase“ der Tierwelt, dann auch fremden Ländern wie Amerika, Irland oder Frankreich, „alten“ Komponisten wie Telemann oder Brahms, im Ganzen ging es wunderbar quer durch die musikalischen Landschaften. Die Jugendmusikschule Külsheim musizierte in entspannter Atmosphäre, interpretierte schöne Werke auf lebendige Art. Das Publikum war entzückt von den abwechslungsreichen Darbietungen, spendete bei allen Stücken verdienten Applaus.

Am Ende des Sommervorspiels nach etwa 70 Minuten unterstrich Bürgermeister Thomas Schreglmann, die Jugendmusikschule biete den Kindern und Jugendlichen eine gute Ausbildung, Dank gelte dem Leiter und seinen Mitstreitern.

Thomas Schreglmann verabschiedete Cosima Hörner, die sieben Jahre Lehrkraft bei der Külsheimer Jugendmusikschule war, und dankte ihr für das Jahre lange Engagement. Klein schloss sich den Dankesworten an.

Der Leiter der Jugendmusikschule fasste das Vorspiel so zusammen, man sehe die Früchte der geleisteten Arbeit.

An die Eleven gerichtet sagte er, „das habt ihr wunderbar gemacht“. Die Kinder und Jugendlichen hätten vor großer Kulisse ihre Chancen genutzt. Er dankte auch den Lehrern für die Arbeit.

Das Publikum belohnte abschließend mit einem kräftigen Applaus all jene, welche sich für das Sommervorspiel in der Öffentlichkeit präsentiert hatten.