Külsheim

Wahlkampf Bürger gaben Thomas Schreglmann Anregungen

Kindergartenneubau nicht auf lange Bank schieben

Steinfurt.Von einer Wahlkampfveranstaltung von Thomas Schreglmann, der sich um das Amt des Külsheimer Bürgermeisters bewirbt, ging uns nun der folgende Bericht zu:

Zum Ortsrundgang in Steinbach kamen über 50 Bürger. Gemeinsam besichtigte man das ehemalige Volksbankgebäude, das im Dezember von der Stadt erworben wurde. Hier sei geplant, für den angrenzenden Dorfplatz und den Spielplatz eine öffentliche Toilette einzurichten, berichtete Schreglmann. Gerade die zahlreichen Besucher des Dorfplatzes samt Kneippanlage wünschten sich seit Fertigstellung der Anlage eine entsprechende Einrichtung.

Dann ging es zum Gemeindezentrum. Hier sollten die Bäume zurückgeschnitten werden. An der neuen Bushaltestelle in der Schönertsbachstraße wurde der Wunsch geäußert, Unterstellmöglichkeiten für Schlechtwetter zu schaffen.

In der Ortsdurchfahrt wurde allgemein festgestellt, dass in den vergangenen Jahren doch das eine oder andere leerstehende Haus dazu gekommen sei. Der erst vor einigen Jahren erneuerte Deckenbelag der Landesstraße weise schon wieder größere Rissbildungen auf.

Sitzbank gewünscht

Über die Zwerggasse, vorbei an der sanierungsbedürftigen Hofstraße sowie über die bereits sanierten Straßen „Hölzlein“ und „Steingasse“ ging es zum Friedhof. Hier regten Bürger an, gärtnerisch gestaltete, aber dennoch pflegefreie Urnengräber anzubieten. Außerdem wäre es schön, wenn auf dem Friedhof eine weitere, seniorengerechte Sitzbank aufgestellt werden könnte.

Über den neuen Fußweg am Friedhof ging man am Spielplatz und am neuen Dorfplatz vorbei zum Gasthaus „Rose“, wo weitere Bürger hinzukamen. Schwerpunkte der regen Diskussion bildeten die Themen „Tempo 30“ vor dem Kindergarten, der Einbau einer Überquerungshilfe in der Ortsdurchfahrt sowie der geplante Kindergartenneubau in den kommenden Jahren.

Schreglmann sagte, dass eine Geschwindigkeitsreduzierung am Kindergarten seit einer Gesetzesänderung möglich sei, allerdings nur auf einer Länge von rund 300 Metern und nur zeitlich befristet zu den Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtung. Da durch Steinbach fast der gesamte Schwerlastverkehr des ganzen Landkreises zur Kreismülldeponie fließe und es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen und brenzligen Situationen gekommen sei, sagte Thomas Schreglmann zu, sich nochmals intensiv um das Thema zu kümmern. Der Einbau einer Überquerungshilfe sei möglich. Allerdings wären die Kosten hierfür in Höhe von etwa 80 000 Euro komplett von der Stadt zu tragen.

Der größte Wunsch der Steinbacher Bevölkerung an diesem Abend war, das Projekt „Kindergartenneubau“ nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern zeitnah anzugehen.

Schreglmann versprach, die Anregungen „für eine zweite Amtszeit gerne“ mitzunehmen.