Külsheim

Frauenfasching in Steinbach Unterhaltsames Programm sorgte rund drei Stunden lang für ausgelassene Stimmung

„Lauter netti Leut“ haben viel geschunkelt und gelacht

Archivartikel

Külsheim.Viel gelacht und geschunkelt wurde beim Frauenfasching am Donnerstagabend im Steinbacher Gemeindezentrum. Der unterhaltsame Abend, für den die katholische Frauengemeinschaft ein unterhaltsames, rund dreistündiges Programm organisiert hatte, stand unter dem Motto „Flower Power“.

Das neue Moderatorinnen-Duo Ilse Hock und Evi Münkel geleitete locker plaudernd und humorvoll durch die närrischen Stunden. Sie begrüßten „lauter netti Leut’“ und sahen im Saal „sou viel Blümli“. Im Verlauf des Abends erschallten viele verschiedene närrische Schlachtrufe, denn die Besucherinnen kamen auch aus der Umgebung.

Den ersten Programmpunkt gestalteten die „Minipops“. Die Gruppe wirbelte als Seeleute über die Bühne. Die Tänzerinnen erhielten als Erste den Orden umgehängt, das allgemein anerkannte Zeichen für „peace“ (Frieden). Nach einer Zugabe spielte die kleine Besetzung der Musikkapelle – das Quintett war wie einige andere Männer beim Frauenfasching geduldet – die erste Schunkelrunde und alle machten mit.

Mrs. Hook als Gast aus New York erlebte ebenso wie die begeisterten Zuhörerinnen den Steinbacher Frauenchor beim „Woodstock Revival Festival“. Die Moderation erfolgte entsprechend in „Denglish“: „I am very erstaunt, an amazing Publikum at the end of the world“. Prima verschiedener Besetzung gekonnt vorgetragenen Songs wie „Imagine“, „Monday, Monday“, „San Francisco“ oder „Hit the road Jack“.

Danach rockten die „Lollipops“ die Bühne. Die Mädchentanzgruppe überzeugte durch harmonische Bewegungsabläufe und vor allem durch fröhliche Lebendigkeit.

Auf der Bühne machten „Tina und Dorle“ weiter. Dorle war unterwegs, um ihren Gatten bei „Bares für Rares“ loszuwerden, und durfte dafür zuerst ein Casting bei Tina absolvieren. Dabei entzündeten sie verbal ein humoriges sprachliches Feuerwerk. Das Publikum war der Meinung, „das war Spitze“.

Ein wahres Hoch auf die „ZDF-Hitparade“ sang das weibliche Hoffestteam. Bei den bejubelten Auftritten verwiesen „Cindy & Bert“ auf „Immer wieder sonntags“. Jürgen Marcus entdeckte „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“, Wolfgang Petry meinte „Weiß der Geier“, Marianne Rosenberg“ bestimmte „Er gehört zu mir“ und Nicki stellte sich als „bayrisches Cowgirl“ vor ehe die Frauen die Bühne als „Dschingis Khan“ zum Beben brachten. Beim „Klassentreffen“ gingen Margot, Hanni und Corina wenig behutsam mit der Männerwelt um. Jener, der meinte, er sehe aus wie ein griechischer Gott, wurde belehrt, Buddha sei kein griechischer Gott. Zu hören war in dem viel Gelächter erzeugenden Beitrag auch, dass Männer ab einem gewissen Alter eher oval würden. Das aber „passt gar nicht zum Möbel“. Eine meinte zum Thema Männer: „Stationär nicht mehr, nur noch ambulant.“ Die Zweite, mit einem Bestatter verheiratet, hörte jeden Abend zu späterer Stunde nur noch „Ruhe in Frieden“. Die Dritte indes hatte eigener Aussage nach vor dem Gang zum Frauenarzt „Intimspray mit dem Glitzerspray verwechselt“. Kein Halten mehr gab es für die Damen aus nah und fern beim Auftritt des Steinbacher Männerbal-letts „Chut de bru noa“. Die närrischen Weiber feierten nach dem offiziellen Programm noch fröhlich weiter. hpw