Külsheim

Pater-Alois-Grimm-Schule Einweihungsfeier nach erfolgreicher Umgestaltung / 1,5 Millionen Euro investiert

Neuer Anbau motiviert und stiftet Identität

Archivartikel

Auch baulich geht es bei der Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule voran. Dies war am Mittwoch ein Grund zum Feiern.

Külsheim. Der Anbau an das ehemalige Schwimmbadgebäude mit neuen Klassenräumen ist ebenso fertiggestellt wie die energetische Sanierung des entsprechenden Bestandsgebäudes. Zudem ist die Einrichtung eines neuen Physik- und eines neuen Chemieraumes im Haus B weit vorangeschritten. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro.

Bürgermeister Thomas Schreglmann begrüßte bei der Einweihungsfeier im Anbau alle an dem Projekt Beteiligten, Gemeinderäte, Mitarbeiter des Bauamts und der 19 beteiligten Firmen sowie Vertreter der Schule. Er verwies darauf, dass die Schulgebäude bereits 50 Jahre alt seien.

Viel getan

Die Ganztagesschule und das „Haus des Lernens“ feierten in 2019 das zehnjährige Bestehen. In den vergangenen zehn Jahren habe sich in und an der Schule vieles getan. So manches sei dabei auch umgebaut worden.

Schreglmann blickte chronologisch zurück auf Entscheidungen und Baumaßnahmen. Angesichts steigender Schülerzahlen habe man überlegt, „wo wollen wir hin“. Schließlich seien die Mensa aufgestockt, das Sportgebäude energetisch saniert, der Anbau an das ehemalige Schwimmbadgebäude erstellt und der bisherige Bereich mit Lehrerzimmer, Sekretariat und Rektorat in Physik-/Chemieräume gewandelt worden. Insgesamt müssten noch einige wenige Restarbeiten sowie die Abrechnung erledigt werden.

Auf einem guten Weg

Schreglmann dankte allen Beteiligten sowie dem Land Baden-Württemberg für dessen gute Unterstützung im Rahmen der Schulbauförderung und den Ausgleichstock-Zahlungen. Auf dem Schulcampus seien noch weitere Hausaufgaben zu erledigen. Der Bürgermeister: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Weiter zitierte er aus einer Studie, die Gebäudezustand und Lernerfolg in direkten Zusammenhang bringt. Man könne den Kindern und Jugendlichen „nichts Besseres als Bildung“ mitgeben, betonte er. Somit sei jeder Euro gut investiert. Die Pater-Alois-Grimm-Schule habe ein überragendes Profil und einen erstklassigen Ruf. Damit könne auch regional gepunktet werden.

Pfarrer Joachim Seraphin betete dafür, dass alle in den Räumen viel Freude erfahren und Erfolg haben werden. Mit einem gemeinsamen „Vater unser“ baten alle Anwesenden um Gottes Segen, den der Pfarrer anschließend erteilte.

Wie Architekt Salvatore Boccagno erläuterte, sei das Vorgehen bei den Maßnahmen ebenso wie entsprechende Ideen diskutiert und optimiert worden. Herausgekommen sei ein Funktionsbau mit ästhetischem Anspruch.

Der Fachmann sprach sowohl den Spiegel des Zeitgeistes wie auch die Zeitlosigkeit an. Der Anbau motiviere Lernpartner wie Lernbegleiter gleichermaßen, stifte zudem Identität. Die Bauzeit habe elf Monate betragen. Bei den Kosten gebe es eine Punktlandung.

Boccagno dankte dafür, Teil einer tollen Entwicklung sein zu können. Er überreichte einen ganzen Stapel von Farben und Pinseln, dass die Kinder ihre Kreativität ausleben können.

Der Architekt übergab symbolisch einen Schlüssel an Bürgermeister Schreglmann und an Rektor Udo Müller.

Danach gab es umfassend Gelegenheit, die Neuerungen gemeinsam in Augenschein zu nehmen und sich von den jeweiligen Fachkräften erläutern zu lassen.