Külsheim

Neubaugebiet „Vorderes Lehen“ Offizielle Übergabe nach Abschluss der Arbeiten

Ruhige und sonnige Lage

Archivartikel

Külsheim.Der zweite Bauabschnitt des Neubaugebiets „Vorderes Lehen“ in Hundheim wurde am gestrigen Donnerstag seiner Bestimmung übergeben. Die Verantwortlichen durchtrennten dazu symbolisch ein Band.

Den Auftrag für die Bauerschließungsarbeiten hatte der Gemeinderat im Februar der Firma Boller-Bau GmbH (Distelhausen) für rund 254 249 Euro erteilt. Baubeginn war im April.

Die Haupterschließungsstraße „Spessartblick“ erhielt in südlicher und in östlicher Richtung eine Weiterführung auf einer Länge von etwa 65 Metern. Die Straßenbreite beträgt im Vollausbau jeweils fünf Meter. Es gibt einseitig einen 1,5 Meter breiten Gehweg mit Pflasterbelag und ein 50 Zentimeter breites Schrammbord.

Die Stichstraße hat eine Länge von zirka 40 Metern, im Vollausbau eine Breite von 4,60 Meter mit einseitiger Entwässerungsrinne, ohne Gehweg und Schrammbord. Im Straßenbau sind die Erdarbeiten für die Straßenbeleuchtung und Kabelverlegung enthalten. Das Ganze summiert sich auf 509 Quadratmeter Straßenbelag und 98 Quadratmeter Pflasterfläche.

Glasfaseranschluss

Die Abwasserbeseitigung im Baugebiet erfolgt als Entwässerungs-Mischsystem. In der Bausumme enthalten sind auch die Tiefbauarbeiten für das Stadtwerk Külsheim (Wasser und Strom). Alle sechs Bauplätze haben Glasfaseranschluss.

Bürgermeister Thomas Schreglmann erklärte bei der offiziellen Übergabe des Baugebiets, dass die zu dem Zeitpunkt herrschenden Temperaturen für die Lage sprächen.

Die Erschließung habe „wunderbar geklappt“, war er voll des Lobes, und es gebe bereits Interessenten. Der erste Bauantrag sei in der jüngsten Gemeinderatssitzung behandelt worden.

Die „sechs schönen Bauplätze“ beschrieb Schreglmann als ruhig und sonnig mit einem Grünstreifen gleich daneben. Die Flächen gebe es zu einem Schnäppchenpreis von 89 Euro je Quadratmeter.

Der Bürgermeister dankte dem Ingenieurbüro Sack ebenso wie dem Stadtwerk Külsheim, der ausführenden Firma Boller sowie den Mitarbeitern des Bauamts für die geleistete Arbeit. hpw