Külsheim

Internationales Jugendcamp Teilnehmer aus Polen, Bautzen und dem Main-Tauber-Kreis

Sprachbarrieren fielen sehr schnell

Main-Tauber-Kreis.Eine ereignisreiche Woche erlebten Jugendliche und Betreuer beim elften internationalen Jugendcamp der Partnerlandkreise. Dabei wurden neue Freundschaften geknüpft und bereits bestehende gefestigt. Untergebracht waren die Jugendlichen aus dem Main-Tauber-Kreis sowie aus den Partnerlandkreisen Bautzen (Deutschland) und Zabkowice Slaskie (Polen/ Frankenstein) in der „Aktiv-Welt“ in Külsheim.

Initiator des internationalen Jugendtreffens, das bereits vor elf Jahren ins Leben gerufen wurde, waren die Sportjugend und der Kreisjugendring. Gefördert wurde die Maßnahme vom Main-Tauber-Kreis und vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.

Inklusion

Erstmals konnten diesmal an der Veranstaltung acht so genannte „UmAs“ (unbegleitete minderjährige Ausländer) aus Bautzen und aus dem Main-Tauber-Kreis teilnehmen. Somit trug das Camp auch zur Inklusion bei, heißt es im Bericht der Verantwortlichen.

Der erste Abend stand ganz im Zeichen des gegenseitigen Kennenlernens. Bei Spielen durchbrachen die Teilnehmer die Sprachbarrieren. Dabei wurde viel gelacht.

Während der gesamten Maßnahme achtete man besonders darauf, dass das komplette Programm gemeinsam durchlaufen wurde. Entsprechend wurden bei den Gruppenaufgaben die Teams immer neu gemischt.

An den nächsten Tagen fanden verschiedene Aktionen statt. Aktivitäten wie Volleyball- und Fußballspiele, eine Olympiade, Beachvolleyball- oder Tischtennisspiele verstärkten die Gruppendynamik und trugen zur guten Stimmung bei. Ebenso besichtigte man die Brauerei in Distelhausen. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen erfrischte man sich fast täglich in der Tauber beziehungsweise in Schwimmbädern. Programmhöhepunkte waren die Schlauchbootfahrt mit der DLRG Königshofen sowie der Besuch der Stadt Würzburg.

Spätestens beim gemeinsamen Kochen von landestypischen Gerichten gab es keine Barrieren mehr zwischen den Jugendlichen. Die Zubereitung der Mahlzeiten erfolgte komplett eigenständig durch die Gruppe.

Eine kleine Stadtrallye war nicht nur für die auswärtigen Jugendlichen, sondern auch für die Teilnehmer dem Main-Tauber-Kreis eine Herausforderung.

Vom Landkreis Main-Tauber wurden die Camp-Teilnehmer zu einem Empfang eingeladen. Zudem tauschten sich die Jugendlichen über viele jugendrelevante Themen in Diskussionen und Workshops aus.

Beim Abschlussabend reflektierten alle Beteiligten noch die gemeinsam verbrachten Tage. Man war sich einig, dass das Jugendcamp absolut gelungen war. Besonders hervorgehoben wurde, dass an diesem Abend jede Gruppe Spiele kreierte, die besonders gut ankamen.

Das nächste internationale Jugendcamp soll 2019 in Polen stattfinden.