Külsheim

Historie Arbeiten für 18 Meter langen Bereich kosten rund 700 000 Euro

Teil der Stadtmauer saniert

Archivartikel

Külsheim.Die historische Stadtmauer in Külsheim besteht nicht mehr komplett, sondern nur noch in einige Reststücken. Der Teil an den Kastanienbäumen wurde in den zurück liegenden Monaten erfolgreich saniert und zeigt sich nun in neuer alter Pracht, wie die Stadt in einer Pressemitteilung informiert.

Die Mauer aus Buntsandsteinen war lange Zeit Außenwand einer Hofscheune, die Mauerkrone durch das damalige Scheunendach geschützt. Nachdem die Scheune mit dem Stallgebäude 2009 abgebrochen worden war, sah sich das Mauerwerk schutzlos der Witterung und einer permanenten Durchfeuchtung ausgesetzt.

Die Stadtmauer steht unter Denkmalschutz, es galt zu handeln, die erforderliche denkmalschutzrechtliche Genehmigung zur Sanierung lag vor, heißt es in dem Schreiben weiter.

Der Gemeinderat der Stadt Külsheim vergab die entsprechenden Bruchsteinsanierungsarbeiten Mitte Juni 2017 an die Firma Pfeuffer (Grünsfeld). Im Bereich der Arbeiten wurden die Mauerkrone erneuert, Nadelanker gesetzt sowie Verpressarbeiten geleistet. Zudem kam es zu einer ganzflächigen maschinellen Verfugung, anschließend wurde die Mauer Sand gestrahlt.

Das nun sanierte Stück der Stadtmauer hat eine Länge von etwa 18 Metern, die Höhe auf der Nordseite Richtung Innenstadt beträgt sieben Meter, auf der Südseite Richtung Haagstraße drei Meter.

Beginn der Arbeiten war im Herbst 2017, deren Ende im Sommer 2018, der Kostenrahmen betrug etwa 70000 Euro. Das Vorhaben war im Rahmen des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes mit rund 80 Prozent bezuschusst, heißt es abschließend in der Mitteilung der Stadtverwaltung. stv