Külsheim

„Külsheimer Nightride“ 51 Aktive beteiligten sich an dem Event „Vom Licht ins Dunkel“

Trotz miesen Wetters hatten alle sehr viel Spaß

Külsheim.Der „Külsheimer Nightride“ des Radsportvereins Vorwärts veranstaltete am Samstagabend bereits zum fünften Mal eine sportliche Fahrt „Vom Licht ins Dunkel“. 51 Teilnehmer sahen sich nicht nur von der Strecke an sich gefordert, sondern auch durch Regen und Schneefall. Pro beendeter Runde geht eine Spende an die Pater-Alois-Grimm-Schule.

Noch bei Resthelligkeit hatte sich vom Teenager bis zum Mittsechziger die ganze Altersbreite an Radsportbegeisterten am Start versammelt. Ein geeignetes Rad, Beleuchtung und Helm waren zwingend notwendig, den Rundkurs mit einer Länge von 7,4 Kilometern mit 240 Höhenmetern in Angriff zu nehmen.

Die Streckenführung ging das Lehnfeld entlang bis zum Bauschuttplatz, anschließend weiter zur Grotte, danach fast bis zum Pfaffenbrunnen. Nach Wald-Trails passierten die Fahrer Viehweide und Ölmühle und gelangten über das Lehnfeld wieder zum Start-Ziel-Bereich.

Wer nach zwei Stunden seine x-te Runde absolviert hatte, durfte nochmals auf die Strecke. Das machten auch Mädels Siggi und Melissa aus Schweinfurt. Sie zogen fünf Runden durch. „Coole Idee für einen guten Zweck“, meinten beide, das das gelte es zu unterstützen. Die Strecke sei sehr gut, „schöne Single-Trails“, aber auch fordernd. Christian aus Echterdingen und Stefan aus Erlangen, beide mit Wurzeln in der Brunnenstadt, meinten, der Regen sei das einzig Schlechte gewesen und befanden „am schönsten, als es zu schneien aufgehört hat“. Das Rennen sei die weite Anreise wert gewesen, „hat Spaß gemacht“.

Simon (14 Jahre) hatte drei Runden geschafft. Für ihn am schwierigsten sei der Berg gewesen, der sich so in die Länge gezogen habe, „am schönsten bergab“. Die Einheimischen Max und Matthias kommentierten das Rennen lakonisch mit „e bissle feucht“, erfreut hätten knackige Anstiege, die es durch die Lage Külsheims „landesüblich stets zum Schluss“ gegeben habe. Wedigo (Wertheim-Hofgarten), Dauergast bei Külsheims Radsportveranstaltungen, war per Rad gekommen und fuhr auf die gleiche Weise wieder zurück nach Hause. Er fasste mit „wieder nett und gemütlich“ zusammen. Ramin ergänzte, der „Külsheimer Nightride“ sei das einzige Rennen, bei dem die Startreihe zu Beginn nicht mit den Hufen scharre.

Zielankunft war natürlich in der Dunkelheit der Nacht. Für die Fahrer gab es lautstarke Unterstützung im Start-Ziel-Bereich. Dies wussten die Teilnehmer genauso zu schätzen wie die punktuell einsetzende Anfeuerung unterwegs an der Strecke und/oder durch die Mitstreiter auf der Strecke. Fünf Fahrer schafften gar sechs Runden. Auf eine Wertung wurde verzichtet, Rundenzeiten durften vor Ort eingesehen werden.

Joachim Krumrey vom Veranstalter brachte es so auf den Punkt: „Gott öffnete die Pforten, diesmal sind alle durchgeweicht.“ Ein solcher Event stehe und falle mit dem Wetter, ohne Regen und Schnee wäre es schöner gewesen sowohl für die Strecke wie auch für die Fahrer. Nach dem Rennen wurde noch ausführlich gefachsimpelt. Man analysierte kollegial bestimmte Phasen des sportlichen Abends, ließ dabei auch besondere eigene Erlebnisse einfließen. hpw