Külsheim

Thema im Gemeinderat Erweiterung der PAGS

Vorhaben auf Zielgeraden

Archivartikel

Külsheim.Bei der Sitzung des Külsheimer Gemeinderates am Montagabend war die Erweiterung der Külsheimer Pater-Alois-Grimm-Schule ein weiteres Mal Thema. Der aktuelle Sachstand und diverse Vergaben standen diesmal zur Debatte. Bürgermeister Thomas Schreglmann informierte, man habe die Schule vor der Sitzung besichtigt. Insgesamt sei das Gesamtvorhaben auf der Zielgeraden.

Irene Trabold vom Bauamt legte anhand einer Kostenübersicht dar, dass die Maßnahme „Anbau und energetische Sanierung des Bestandsgebäudes“ im Kostenrahmen liege.

Beim Bestandsgebäude sei lediglich die Außenhülle saniert und während der Bauarbeiten habe sich gezeigt, dass die Bestandslüftungsanlage zur Beheizung der Sporthalle aus den 1960er Jahren veraltet sei. Es sei sinnvoll, so Trabold, die Lüftungsanlage zu demontieren und die Beheizung der Sporthalle über Deckenstrahlplatten vorzunehmen, die über die zentrale Heizung versorgt würden. Die zusätzliche Leistung verursache Kosten von 90 000 bis 100 000 Euro. Die Finanzierbarkeit sei gegeben durch nicht benötigte bereitgestellte Mittel für den Ausbau der Rommelstraße.

Friedrich Morawietz bezeichnete diese Erneuerung als zwingend notwendig, jedoch vom Zeitpunkt her irritierend, weil nun neue Fenster wieder ausgebaut werden müssten. Das Gremium beschloss diese zusätzliche energetische Maßnahme bei einer Enthaltung von Stefan Grimm.

Zusätzliche Leistungen

Zu den Schreinerarbeiten im Bereich der Sporthalle erläuterte die Frau vom Bauamt, diese seien teil-weise Verschönerungsmaßnahmen. Es handle sich also um zusätzliche Leistungen, die wohl sinnvoll, aber größtenteils nicht unbedingt notwendig seien. Wie dargelegt, seien die für die Gesamtmaßnahme bereitgestellten Gelder verbraucht, weshalb vorgeschlagen werde, die Ausschreibung wegen des schwer wiegenden Grundes der Nicht-Finanzierbarkeit aufzuheben. Der Gemeinderat beschloss dies einhellig.

Trabold listete zur angedachten Vergabe des Lieferauftrages der Möblierung für die neuen Räume im Bereich des Anbaus den Lieferumfang.

Sie erläuterte, man wolle das im gesamten Schulbereich genutzte einheitliche System der VS-Schulmöbel beibehalten. Für die Gesamtausstattung liege ein Angebot von brutto 59 202,44 Euro vor. Des Weiteren würden vier Tafelsysteme benötigt, jeweils inklusive Beamer und Dokumentenkamera. Hier betrage das Angebot 10 584,67 Euro.

Zur EDV-Ausstattung in den neuen Lernräumen seien 40 Laptops vorgesehen, so Trabold. Man wolle die Erweiterung bei der Firma Rist machen, welche die Schule auch bisher bereits betreue und von der ein Angebot über 22 315,17 Euro vorliege. Die gesamten Ausgaben seien finanziert. Matthias Berberich meinte, die Möbel sollten farblich zeitlos gestaltet werden, er wolle der Vergabe des Lieferauftrags für die Möbel so nicht zustimmen. Der Rat billigte die Beschlussvorschläge bei zwei Enthaltungen von Friedrich Morawietz und Michael Grimm sowie einer Gegenstimme von Matthias Berberich. Trabold informierte, für die Umbauten im Haus A (Türdurchbruch), Haus B (Einrichtung Physik-/Chemieraum) und Haus C (neuer Technikraum) sollen die groben Arbeiten zu Beginn der Sommerferien durchgeführt werden. Das Angebot der Firma Stumpf (Bad Mergentheim) sei hierbei das günstigste. Aufgrund der Ferienbetreuung in Haus A und der unverhältnismäßig hohen Kosten sei nun vorgesehen, dass diese Arbeiten der Bauhof in der zweiten Ferienhälfte durchführe.

Der Gemeinderat beschloss die Vergabe der Abbrucharbeiten für den Umbau in den Häusern B und C an die benannte Firma für brutto 25 783,14 Euro. hpw