Külsheim

„Keine Angst vor der Verwandtschaft“ Ausstellung im Museum

Was haben Gartenzwerg und Reichsadler gemeinsam?

Archivartikel

Külsheim.„Keine Angst vor der Verwandtschaft – . . . entdecken, was uns verbindet“: Mit diesem Titel ist eine Ausstellung überschrieben, die am Dienstag, 4. September, um 19 Uhr im Museum Külsheimer Höhe im Alten Rathaus eröffnet wird. Dabei handelt es sich um eine kleine Dokumentation der über die Jahrhunderte von der Brunnenstadt gepflegten Verbindungen.

Konzipiert wurde die Ausstellung von den Mitgliedern des Arbeitskreises Museum Külsheimer Höhe zum Tag des offenen Denkmals der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Deren Jahresthema lautet „ . . was uns verbindet“. Nach der Vernissage ist die Schau im Rahmen des Großen Marktes am Samstag, 8. September, von 14 bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 9. September, von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

„Auch wenn das Motto der Ausstellung ein leichtes Augenzwinkern beinhaltet, so ist es schon mit Bedacht gewählt“, heißt es in der Ankündigung der Verantwortlichen weiter. So sind die Mitglieder des Arbeitskreises sich über den hohen Verwandtschaftsgrad zwischen den Nationen durchaus bewusst.

Das Wort Verwandtschaft darf aber in diesem Zusammenhang nicht rein genealogisch betrachtet werden. Es bedeutet hier sowohl „gemeinsame Wurzel“, als auch Zusammenarbeit, Austausch und dergleichen mehr.

Länder die geografisch so zentral liegen wie Deutschland sind und waren „Umschlagplatz“ für vielfältige Ideen und Strömungen. Bedingt dadurch fungierten sie auch oft als Impulsgeber für die umliegenden Regionen.

Spuren hinterlassen

Es ist nun sicherlich spannend zu sehen, ob und wie diese überregionalen Ereignisse Spuren im hiesigen, kleinen regionalen Bereich hinterlassen haben. Kunst, Kultur und Künstler sowie den Handel haben die Ausstellungsmacher dabei etwas näher ins Visier genommen. Eine kleine Instrumentenausstellung zeigt zudem Verbindungen in den außereuropäischen Raum auf.

Wie die Verantwortlichen versprechen, erfahren Besucher bei einem Rundgang durch die Ausstellung auch welche Gemeinsamkeiten der ehemalige Reichsadler (doppelköpfig) und der Gartenzwerg haben.