Lauda / Königshofen

Rückblick Im vergangenen Jahr insgesamt 122 Mal alarmiert worden

2018 das bislang einsatzreichste Jahr der Abteilung

Archivartikel

Lauda.„2018 war das einsatzreichste Jahr der Abteilung Lauda seit deren Bestehen“, hob Abteilungskommandant Klaus Jockel bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr-Abteilung Lauda in seinem Jahresbericht hervor. „Im Berichtsjahr 2018 wurde die Abteilung Lauda zu insgesamt 122 Einsätzen gerufen, im Durchschnitt also alle 2,9 Tage“, verdeutlichte er. Dabei sei die Abteilung wieder in allen Bereichen der Feuerwehrtechnik gefragt gewesen.

Dazu zählten 30 Brandeinsätze, ein Einsatz in Verbindung mit Gefahrgut, 52 technische Hilfeleistungen, 37 Einsätze in Verbindung mit Brandmeldeanlagen und zwei Brandsicherheitswachdienste. Die Führungsgruppe der Feuerwehr Lauda-Königshofen sei im Berichtsjahr dreimal alarmiert worden. Besonders große und spektakuläre Einsätze waren beispielsweise ein Verkehrsunfall mit einem Munitionstransporter auf der B 290 (Januar),ein Gefahrgutunfall in Lauda (Februar), technische Hilfeleistung bei einem umgekippten Autokran in Sachsenflur (April) , zweimalige Hilfeleistungen nach extremen Starkregen in Unterbalbach (Mai und Juni) und eine Massenkarambolage auf der A 81 (Juli).

Trotz des bislang einsatzreichsten Jahrs seien wieder mehrere Lehrgänge wie zum Beispiel als Truppmann und Truppführer am Standort durchgeführt worden. Auch die Führungsgruppe der Feuerwehr Lauda-Königshofen habe sich in regelmäßigen Abständen neben dem „normalen“ Übungs- und Ausbildungsdienst getroffen, um die Abläufe und Vorgehensweisen zu optimieren. Sowohl die Arbeitsgruppe Technische Hilfeleistung als auch die Höhensicherungsgruppe führten ebenfalls zusätzliche Übungen durch. „Nur so ist in allen Bereichen gewährleistet, dass die Abteilung Lauda schnell, professionell und souverän alle Bereiche des Einsatzdienstes abdecken kann“, hob Jockel hervor. Dies gelte auch für die Ausbildungen am Standort Lauda, auf die trotz der Vielzahl an Einsätzen und Lehrgängen erneut ein besonderes Augenmerk gelegen habe. „Die Übungen und Ausbildungen haben zwischenzeitlich eine Qualität erreicht, die man sehr wohl als professionell bezeichnen muss“, betonte der Abteilungskommandant.

Dazu zählten ebenso wieder mehrere große Einsatzübungen unter anderem bei ortsansässigen Firmen wie etwa bei der Strabag in Königshofen als auch bei Ausbildungen mit dem Gefahrgut-Übungszug, der Wasserrettung, dem Brandübungscontainer und einer Alarmübung in der Grundschule Gerlachsheim. Als weiteres Projekt mit Zeitaufwand bezeichnete Jockel die Ausschreibung und Vergabe von zwei Großfahrzeugen der Abteilung Lauda. „Beide Fahrzeuge können vermutlich im ersten Quartal 2020 in Dienst gestellt werden“, teilte er mit. pdw