Lauda / Königshofen

DRK-Ortsverein Mitgliederversammlung / Im Vorstandsteam gibt es in Zukunft einige neue Gesichter

Anton Martin ist eine wichtige Stütze

Archivartikel

Im Rahmen der Mitgliederversammlung zog erstmals der neue DRK-Ortsverein Lauda-Königshofen Bilanz für das vergangene Jahr. Es gibt einige neue Gesichter im Vorstand.

Lauda-Königshofen. Der Vorsitzende Roland Zembsch begrüßte erstmals Mitglieder des ehemaligen DRK Ortsvereins Lauda, der seit September 2017 mit dem Ortsverein Königshofen-Unterbalbach zum neuen Ortsverein Lauda-Königshofen fusionierte.

Aufgrund demografischer Entwicklungen und einer sinkenden Anzahl aktiver Rotkreuzler habe es zukunftsorientierte Lösungen benötigt, die in diesem Zusammenschluss mündeten.

Zu Beginn gedachte man aller verstorbenen Kameraden. Nach einer Minute der Stille ließen die DRKler das vergangene Jahr Revue passieren.

Aus- und weitergebildet

Die Bereitschaft Unterbalbach habe wieder viel für die Aus- und Weiterbildung ihrer Sanitäter getan und unter anderem einen mehrtägigen Übungsblock mit der Freiwilligen Feuerwehr Unterbalbach auf die Beine gestellt. Im Ernstfall sei eine gute Kooperation der einzelnen Hilfsorganisationen unabdingbar, man könne voneinander viel lernen und ein Verständnis für die Arbeit des jeweilig anderen schaffen. Dass die Zusammenarbeit, die in der Übung simuliert wurde, nur wenige Wochen später zur Realität werde, hätte wohl niemand geahnt.

Insgesamt leisteten alle Aktiven fast 2000 ehrenamtliche Stunden im Zeichen der Menschlichkeit, darin seien neben Sanitätsdiensten, Blutspenden und Altkleidersammlungen auch Übungen und Dienste im Rahmen des Katastrophenschutzes enthalten.

Die Jugend blicke ebenfalls auf ein sehr breites Spektrum an Aktionen. Sehr erfreulich sei die große Anzahl an Kindern und Jugendlichen, die sich regelmäßig in den Gruppenstunden träfen, viele Ausflüge unternähmen und gemeinsam auf Zeltlager gingen.

Dank der Möglichkeit, einen Junior-Gruppenleiter-Schein zu machen, lernten die JRKler früh, Verantwortung zu übernehmen, selbst sich aktiv in die Vorbereitung und Umsetzung des Jahresprogrammes einzubringen und natürlich die beiden Gruppenleiter Selina und Martina Baier tatkräftig zu unterstützen.

Zudem wolle man für alle Altersklassen etwas anbieten, so dass sich die Mitglieder für die Gründung einer Art Altersbereitschaft im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft soziale Dienste aussprachen. Es solle keine konkrete Altersgrenze geben, sondern vielmehr soll, so Kreissozialleiterin Herta Wolf, den Rotkreuzlern etwas zurückgegeben werden. Ein Programm auf ihre Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten, eine Gruppierung unter dem Dach des Ortsvereines, die auch denen, die sich vielleicht nicht mehr in allen Bereichen so aktiv einbringen können, eine Möglichkeit des Austausches und der Wertschätzung bietet.

Im Anschluss folgte der große Posten Wahlen, bei denen Roland Zembsch als Vorsitzender bestätigt wurde, als Stellvertreter fungiert nun Michael Ludwig. Als Kassierer agiert Georg Moll, dessen Arbeit von Veronika Kavcic und Stefan Ludwig geprüft wird. Das Amt des Schriftführers hat Carolin Ernst mit Unterstützung von Tina Wiedermann inne. Das neue Bereitschaftsleiter-Team besteht künftig aus Martin Haas, Anna-Lena Kavcic und Marie-Christin Kavcic.

Auszeichnungen

Ganz besondere Ehre gilt Anton Martin, der auf stolze 65 Jahre ehrenamtliche Rotkreuzarbeit zurückblicken kann.

Der Präsident des DRK-Landesverbandes, Dr. Lorenz Menz, dankte schriftlich für solch eine hervorragende Lebensleistung. Martin habe sich nur wenige Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges entschlossen, dem Ortsverein beizutreten. Damit gehöre er zu den Mitgliedern, die das DRK der Nachkriegszeit wieder aufgebaut und entscheidend geprägt hätten.

Darüber hinaus hält Wilhelm Barthel bereits seit einem halben Jahrhundert dem Roten Kreuz die Treue. Weiterhin gilt der Dank Barbara Ludwig und Martin Haas für zwei Jahrzehnte Jahre und Martina Baier für 15 Jahre.

Zum Abschluss bedankten sich auch die Vertreter aus dem Kreisverband Herta Wolf und Marco Genise bei allen für ihr außerordentlich großes Engagement.

Nach dem Zusammenschluss der beiden Ortsvereine warteten nun ausgesprochen viele Aufgaben auf alle, doch sie stellten eine große Bereicherung dar. Zusammen werde man positiv in die kommende Zeit blicken. tw