Lauda / Königshofen

Schwimmbad Trotz Arbeiten am Stromnetz

Badebetrieb fällt nicht ins Wasser

Archivartikel

Lauda-Königshofen.Bewusst in die Osterferien gelegt hat die Netze BW die Wartungs- und Erneuerungsarbeiten einer Trafostation im Schulzentrum an der Becksteiner Straße. Für die Arbeiten, die das Unternehmen am Dienstag im Auftrag der Stadt Lauda-Königshofen durchgeführt hat, musste die Station für einige Stunden vom Netz genommen werden. Da an ihr unter anderem das gesamte Schulgebäude angeschlossen ist, hätte das den Schulbetrieb empfindlich gestört. Die Maßnahme hätte außerdem einen weiteren unerfreulichen Effekt haben können.

Denn das benachbarte Hallenbad in der Badstraße bezieht seinen Strom und die benötigte Wärmeenergie vom Blockheizkraftwerk (BHKW) im Schulzentrum.

Lösung gefunden

Der Betrieb des BHKW musste ebenfalls für die Dauer der Arbeiten unterbrochen werden. Damit hätte das Schwimmbad geschlossen bleiben müssen. Doch auch dafür gab es eine Lösung: Die Netze BW stellte auf dem Schulgelände ein Notstromaggregat auf, das in dem Areal ersatzweise die Stromversorgung übernahm. So blieben die Aktivitäten am Stromnetz von den Badegästen unbemerkt, die wie gewohnt ihre Bahnen zogen.

Die Station in der Schule wurde mit einer neuen Niederspannungshauptverteilung ausgestattet und ist damit wieder auf dem aktuellen Stand der Technik. So kann künftig der Trafo und die einzelnen Stromkreise bei Bedarf vom Niederspannungsnetz getrennt werden. Im Störungsfall lässt sich so das von einer Versorgungsunterbrechung betroffene Gebiet besser eingrenzen und die Störungsbehebung wird erleichtert. Insgesamt sieben solcher kommuneneigenen Stationen, wie die im Schulzentrum, versorgen die öffentlichen Gebäude der Stadt mit Strom. Im restlichen Stadtgebiet verteilen über hundert Trafostationen der Netze BW den Strom bis in die Haushalte.