Lauda / Königshofen

Kommunalpolitik Bürgerrundgang mit der CDU

„Baustellen“ besichtigt

Heckfeld.Zu einem Bürgerrundgang mit Gespräch zu allen lokalen Themen, insbesondere den Stadtteil Heckfeld betreffend, trafen sich die Kandidaten der CDU-Liste für Gemeinderat und Kreistag mit Ortsvorsteher Tobias Sauer am alten Rathaus in der Ortsmitte.

Beim gemeinsamen Rundgang wurden verschiedene Projekte und Schwerpunkte begutachtet. Dabei waren sowohl positive Entwicklungen zu verzeichnen, als auch Brennpunkte, die in den kommenden Jahren intensiverer Bemühungen bedürfen. Aufmerksam machte Sauer insbesondere auch auf eine bessere Entwicklung des „Lückenwegs“ sowie die noch notwendige Sanierung einiger Altbauten. Leider seien fehlende Verkaufsbereitschaft und schwierige Grundstücksverhandlungen in vielen Stadtteilen weiterhin ein Problem, merkte Hartmut Schäffner an.

Der Ortsvorsteher machte im Rahmen des Rundgangs auch darauf aufmerksam, dass aktuell keine neuen Bauplätze mehr im Neubaugebiet zur Verfügung stünden. Stadtrat Marco Hess zeigte auf, wie wichtig neue Bauplätze in allen Stadtteilen seien, damit die junge Generation dort auch ihr Eigenheim bauen könne. Die Innenentwicklung dürfe nicht vernachlässigt werden, allerdings müsse man vermehrt auch zweigleisig fahren. „Allein auf „Innen vor Außen“ zu setzen, ist nicht der richtige Weg, um die junge Generation zu halten“, so Hess. Es sei heute wichtig, dass man „zeitnah“ Bauplätze generiere, wenn Bedarf vorhanden sei, so Fabian Bayer von der CDU.

Stadtrat Norbert Groß lenkte die Aufmerksamkeit aber auch auf das Thema Windkraft. „Man muss schon klar sagen: Hier waren es unsere Vertreter aus den Reihen der CDU, die mit dem Ortsvorsteher gegen eine Überfrachtung mit Windrädern gekämpft haben“, so Groß. Auch die Bürgerbefragung und das vorsichtige Vorgehen waren wichtig, so der Tenor. Ein Bürger stellte fest, dass am Anfang von deutlich mehr Windrädern von den Verantwortlichen die Rede war. So komme man nun wenigstens mit einem blauen Auge davon. Von den CDU-Vertretern wird daher auch für künftige Projekte die Einbindung einer BürgerApp gefordert.

Ein weiteres Thema beim Rundgang waren der Hochwasserschutz und überlaufende Keller. Die Kandidaten versprachen, sich dieser Thematik anzunehmen. Abhilfe müsse in jedem Fall zeitnah geschaffen werden.

Ortsvorsteher Sauer äußerte am Ende des Rundgangs die Hoffnung, dass man auch in den nächsten Jahren das ein oder andere Projekt gemeinsam realisieren könne. cdu