Lauda / Königshofen

Kunst Neue Ausstellung in der „FabrikGalerie Lauda“ bis 21. September zu sehen

Bilder von kühlem Blau

Lauda.In der „FabrikGalerie Lauda“ ist im August und September eine neue Ausstellung zu sehen. Bilder, von kühlem Blau dominiert, erfreuen hier das Auge des Besuchers. Die Bilder erinnerten an einen Winterspaziergang, vermerkte Lauda-Geschäftsführer Dr. Marc Stricker, der die Gäste bei der Ausstellungseröffnung willkommen hieß.

Bereits die „Stuhlstilwelten“ im Entree stimmen in ihren strahlenden Blautönen auf das Ausstellungsthema „Einblick“ der Künstlerin Sibylle Möndel aus Kornwestheim ein. In Stuttgart kam sie zur Welt; dort absolvierte sie auch ihre künstlerische Ausbildung bei Professor Hans K. Schlegel. Seit 2002 hat Möndel als freischaffende Künstlerin über 100 Präsentationen bestritten, sei es bei eigenen Ausstellungen oder Beteiligungen, im Inland und im europäischen Ausland; ihre schon mehrfach ausgezeichneten Werke bereichern sowohl private Sammlungen als auch Kunstsammlungen des Regierungspräsidiums Stuttgart und des Landkreises Ludwigsburg.

Kunstkreis-Vorsitzender Norbert Gleich, der die Künstlerin und ihre Arbeit vorstellte, machte die Besucher mit einigen ihrer Techniken vertraut: „Sibylle Möndel arbeitet überwiegend abstrakt mit Pigment, Asche und Bindemittel auf Leinwand. Seit 2014 arbeitet sie in der Siebdruck-Werkstatt des Künstlerhauses Stuttgart. Die Realisierung ihrer Kunst beruht auf einer Intention, die sie so definiert: ‘Das Menschliche, das Auf-dem-Weg-sein ist mein Anliegen ...“

Rätselhaft und hintergründig begegnen die weitgehend abstrakten Bilder dem Betrachter; den Wald zeigt Sibylle Möndel unter dem Titel „Waldstücke“ in einer Reihe von vier Einzelbildern, geschaffen im Zusammenwirken von Malerei und Siebdruck wie auch die drei Bilder mit dem Titel „Lichtung“, in denen wiederum die Farbe Blau – auch in nur minimalen Flächen – fasziniert. Ein besonderes Ensemble bilden die Menschendarstellungen der Bilder zehn bis 13; schemenhaft und doch in allen Facetten weisen sie auf ein „Miteinander“ im Leben hin. Als farbliches „Feuerwerk“ zeigt sich trotz seiner Kühle das Werk „Ultramarin“, das den Blick magisch anzieht und lange in Erinnerung bleibt. Norbert Gleich charakterisiert es mit den Worten: „Die Strahlkraft, die von der Farbe ausgeht, ist unglaublich stark ...“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bis 21. September ist die Ausstellung nach Voranmeldung (Telefon 09343/5030, E-Mail: fabrikgalerie@lauda.de) von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr, an den Freitagen von 9 bis 14 Uhr zu sehen. irg