Lauda / Königshofen

Technischer Ausschuss tagte Weichenstellung für das Internet der Zukunft

Breitbandausbau geht zügig voran

Weichenstellung für das Internet der Zukunft: Laut Aussage im Technischen Ausschuss geht man beim Abschluss des Breitbandausbaus im Stadtgebiet von September aus.

Lauda-Königshofen. „Surfen im Turbomodus bald Realität“: So lautete die Überschrift zu einem Artikel in den Fränkischen Nachrichten am 14. Februar hinsichtlich des Breitbandausbaus im Main-Tauber-Kreis - und hier gezielt zu Lauda-Königshofen.

Sachstand vorgestellt

Wie sieht es derzeit konkret zum Stand der Umsetzung im Stadtgebiet aus? Darüber informierte nun in der öffentlichen Sitzung des Technischen Ausschusses des Gemeinderates am Montagabend vor rund 20 Zuhörern im großen Saal des Rathauses in Lauda der Experte vom Infrastrukturvertrieb Region Südwest Stuttgart der Deutschen Telekom, Regio-Manager Alexander Ostertag.

Wie Bürgermeister Thomas Maertens zu dieser Thematik eingangs kurz ausführte, hätten sich im Gremium Fragen angehäuft zum Breitbandausbau. Zudem ging er auf die Kritik an Standorten der Schaltkästen ein, weshalb man für Klarstellungen sorgen wollte.

Spatenstich am 4. Mai

Die Arbeiten liefen bereits auf Hochtouren, wenn auch der offizielle Spatenstich noch ausstehe. Der soll, so das Stadtoberhaupt, am Freitag, 4. Mai, erfolgen. Ausgehend vom gemeinsamen Beschluss des Main-Tauber-Kreises mit allen Kommunen erläuterte danach der Regio-Manager der Telekom zuerst ausgiebig das angewandte Verfahren VDSL plus Vectoring. Außerhalb geschlossener Bereiche würde durchweg Glasfaser verlegt. Zu erzielen seien hier künftig Surfgeschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/Sekunde oder auch mehr, wusste Alexander Ostertag.

Er wies zudem darauf hin, dass man Hofstetten schon einmal vorgezogen habe. Dort befinde man sich in der Endstufe, während man sonst das Ziel fest im Auge behalte – und zwar den Abschluss aller umfassenden Tätigkeiten auf diesem Gebiet im Bereich Lauda-Königshofen bis September.

Bei einer angestrebten Versorgung von insgesamt 97,5 Prozent im Kreis ging der Fachmann auf die notwendigerweise größer dimensionierten so genannten Multifunktionsgehäuse ein, ehe er sich mit den in Zukunft benötigten Routern beschäftigte. Überhaupt gelte der Grundsatz, dass der heimische Kunde von sich aus aktiv werden und einen Auftrag erteilen müsse. Ostertag versicherte auf Nachfrage, dass auf jeden Fall daran gedacht sei, in einzelnen Stadtteilen rechtzeitig diverse Informationsveranstaltungen anzuberaumen. bix