Lauda / Königshofen

Schülerbibeltage Interessanten Tag im Gemeindehaus verbracht

Der Geschichte von „Noomi“ gespannt gelauscht

Archivartikel

Lauda.Manche Schüler waren schon eine halbe Stunde zu Fuß unterwegs, bevor sie ihr Ziel erreichten, das evangelische Gemeindehaus in Lauda.

Auf den Weg gemacht

Kinder der Halbtags- und der Ganztagsgrundschule in Lauda und Oberlauda hatten sich zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen auf den Weg gemacht. Im Gemeindehaus wurden sie schon von Schuldekanin Cornelia Wetterich, Kirchenbezirk Wertheim, und ihrem Team erwartet und begrüßt.

Anschließend stimmte Bezirkskantorin Katharina Wulzinger die Kinder mit einem fröhlichen Lied auf den Tag ein. Gespannt lauschten die Schüler F. Ziegler, die „Noomi“, eine ältere Frau aus Bethlehem „spielte.“ Die Geschichte stammt aus dem Alten Testament, aus dem Buch Ruth. Aufgrund einer Hungersnot musste Noomi ihre Heimat verlassen und ihre ganze Habe in einem Koffer unterbringen.

Vier Gruppen gebildet

In vier verschiedenen Kleingruppen wurde die Geschichte vertieft. Gemeindereferentin Patricia Merkel und F. Ziegler erzählten die biblische Geschichte weiter. Katharina Wulzinger übte mit den Kindern Lieder zur Geschichte von „Noomi“ und ihrer Schwiegertochter „Ruth“ ein. Wulzinger forderte und begeisterte die Kinder mit flotten Liedern. Bezirksjugendreferent Alexander Kirchhoff, Wertheim, begleitete die Gruppe am Klavier. Mit etwas Übung gelang es den Schülern, die Lieder als Kanon, begleitet von Tanzschritten, zu singen. Cornelia Wetterich, Petra Stephan und Petra Herold unterstützten die Kinder beim Basteln. So bastelte jedes Kind einen eigenen Koffer und verzierte ihn. Elke Hunecke, Dekanatsbeauftragte für Schulpastoral, ging anhand von bestimmten Symbolen, noch einmal auf den Inhalt der Geschichte ein.

Nun schon zum vierten Mal hatte Schuldekanin Cornelia Wetterich, zusammen mit einem Team von katholischen und evangelischen Mitarbeitern vorbereitet. Dieses Mal wirkte auch Gemeindereferentin Patricia Merkel mit.

Mehrere Schicksalsschläge

„Noomi“ erlebte mehrere Schicksalsschläge. Doch in „Ruth“, ihrer Schwiegertochter fand sie eine gute Freundin, die sie stets unterstützte. Erst im Nachhinein erkannte sie: „Gott war immer da. Er hat mich auch im Schweren begleitet.“

Die Kinder erfuhren erst im Abschlussgottesdienst in der katholischen Kirche St. Jakobus wie die Geschichte weiterging. Dieses Mal tauchte „Ruth“ auf, sie wurde von Petra Keitel-Stierle „gespielt“. „Boas“, der Ehemann von Ruth, wurde von Alexander Kirchhoff gespielt.

Nach einem fröhlichen und gleichzeitig andächtigen Gottesdienst mit Einzelsegnung der Viertklässler bekamen die Kinder ihre Koffer wieder zurück. Zur Freude der Schüler waren sie gefüllt. phe