Lauda / Königshofen

Sport Stabwechsel bei den Jedermannturnern im ETSV / Lothar Weis ehrte erstmals die Absolventen des Deutschen Sportabzeichens

Die persönliche Fitness einer Prüfung unterzogen

Lauda.Jetzt stimmte auch der äußere Rahmen: Nachdem zuletzt noch einmal der zuvor nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit an vorderster Front verabschiedete Wilfried Bickel ran musste, oblag die Würdigung der erfolgreichen Akteure diesmal Lothar Weis, der zu Beginn von 2017 das Amt des Übungsleiters bei der Gruppe der Jedermänner des ETSV Lauda übernommen hatte. Denn auch zum 2018er-Ausklang nutzte man die traditionelle Abschlussfeier zum Ende eines Jahres zur Aushändigung des Deutschen Sportabzeichens – insgesamt 16-fach verliehen, dabei zumeist in Gold.

Wie zu diesem Fitness-Test der noch relativ neue „Chef im Ring“ im Beisein der ETSV-Vorsitzenden Anni Miller vor „vollem Haus“ in der vereinseigenen Halle festhielt, gelte es dabei, sich in den vier Anforderungsbereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination zu behaupten.

Der Übungsleiter, der in seiner kurzen Rückschau den Blick auf die absolvierten Aufgaben in der Leichtathletik, beim Radfahren, Schwimmen oder Turnen/Seilspringen lenkte, merkte an, dass man die motorischen Grundfähigkeiten jeweils in der Gemeinschaft schule.

Dazu verwies der frühere Sportlehrer auf die regelmäßigen wöchentlichen Treffs der Jedermänner – ob derzeit in der Halle oder den Sommer über im Städtischen Stadion. Hierbei betätige man sich in erster Linie gemeinsam auf verschiedenste Weise, wobei sich neben Spiel und Spaß jedoch das besondere Augenmerk hauptsächlich auf die persönliche Fitness richte, so der Coach, bei Bedarf unterstützt von Bruno Becke oder auch noch von Wilfried Bickel.

Diese Konstitution habe man nun wieder unter Beweis gestellt, hieß es bei der Übergabe der begehrten Auszeichnungen, erwarben doch 2018 – und dies durchweg zum wiederholten Male – insgesamt 16 Mitglieder der 35-köpfigen Unterabteilung (26 Aktive und neun Passive) das Deutsche Sportabzeichen, und zwar vorwiegend in Gold, aber auch in Silber oder Bronze.

Wie gewohnt bestens betreut von den dafür mit viel Applaus bedachten Ehrenmitgliedern Rudolf Braun und Ewald Gans galt ein dickes Lob außerdem noch den weiteren eifrigen Helfern, ehe man im ETSV-Domizil natürlich auch Lothar Weis nebst seinen Vertretern anerkennende Präsente aushändigte.

Nach der Auflistung verschiedener Höhepunkte im bald vergangenen Jahr nannte der „Trainer“ zu 2018 die Zahl von insgesamt 44 meist gut besuchten Übungseinheiten für die Akteure mit einem 68er-Altersdurchschnitt, bevor er ausdrücklich an dieser Stelle Werner Köhler für die häufigste Teilnahme (44 Mal) lobte, gefolgt von Ewald Gans (40) und Wilfried Bickel (38). Gemeinsam mit der seit 1998 als Beauftragte für das Sportabzeichen im Sportkreis Tauberbischofsheim agierenden Jutta Hellmuth (Dittigheim) schloss sich daraufhin die Ehrung der erfolgreichen Absolventen mit den erworbenen Urkunden und Nadeln an, wobei die Repräsentantin ihren Abschied von diesem Posten für den kommenden März ankündigte.

Das Deutsche Sportabzeichen in Gold, Silber oder Bronze errangen in diesem Jahr folgende 16 Jedermänner des ETSV Lauda (in Klammern notiert die Anzahl der Wiederholungen): Gisela Pohl (36), Dr. Andreas Bruder und Ewald Gans (jeweils 35), Werner Köhler (30), Hans Herok (29), Gerhard Pohl (27), Rudolf Scheible (20), Roland Frank (17), Felix Röttger (14), Gerhard Hartlaub (elf), Gregor Brendel (zehn), Klaus Breuer, Hubert Schattmann und Elmar Schömig (alle sieben), Regina Michelbach (drei) und Carmen Liebler (ein) – insgesamt also wieder eine stilvolle Übergabe-Zeremonie bei diesem oftmals so bezeichneten „Leistungstest für die Allgemeinheit“. bix