Lauda / Königshofen

Vernissage Hertha Eva Heinrich stellt im November in der Galerie „das auge“ aus und zeigt die Schönheit des Taubertals

Ein Rundgang ist für Besucher „Natur pur“

Einen Ausflug in die Natur bietet Hertha Eva Heinrich mit ihren Bildern, die im November in der Galerie „das auge“ zu sehen sind.

Lauda. „Eigentlich kann ich gar nicht malen’. Eine Frau, die das von sich sagt, tritt hier und heute den Gegenbeweis an“. Besser als Laudator Gunter Schmidt kann man dies nicht sagen - den „schlagenden Beweis“ hat Hertha Eva Heinrich mit ihren Werken bravourös angetreten.

Die Galerie „das auge“ fasste bei der Eröffnung die große Fan-Gemeinde der Künstlerin kaum; „draußen vor der Tür“ war zeitweise viel Geduld der Besucher gefragt, ehe sie einen Blick auf die Ausstellung werfen konnten.

Mit sichtlich großer Freude begrüßte Kunstkreis-Vorsitzender Norbert Gleich nicht nur den Laudator Gunter Schmidt vom Kunstverein Tauberbischofsheim und den Gitarristen Roland Stelzer, sondern darüber hinaus auch die zahlreichen Gäste aus nah und fern.

Musikalische Akzente

Musikalische Akzente setzte Roland Stelzer virtuos mit eigenen Kompositionen. Die Galerie „das auge“ nennt Gunter Schmidt „ein Forum für Menschen, die Kunst machen und dafür eine öffentliche Bühne finden, auf der man das eigene, mit Herzblut geschaffene Werk präsentieren darf ... Oft genug entdeckt der Laudaer Kunstkreis stille Talente und bietet Malerinnen und Malern eine erste Einzelausstellung, so wie heute“. Bezogen auf Hertha Heinrich fragt er nach ihrer Motivation, ja Leidenschaft; seine Antwort nennt er „Ziemlich eindeutig: Inspirierende Kraft war und ist das Erlebnis der Natur!“

Für den Besucher ist der Rundgang in dieser Ausstellung „Natur pur“.

Er braucht keine weiten Reisen zu unternehmen. Hertha Heinrich zeigt ihm unter dem Titel „Die Tauber“ die Schönheit der Heimat, des Taubertals in kraftvollen Bäumen mit ihren vom Wasser blankgewaschenen Wurzeln, die Faszination des fließenden Wassers, die Schönheit kahler, zerrissener Bäume, die man eben nur sehen muss. Auch einen leisen Blick in die Tierwelt gewährt die Malerin, stört nicht den schlafenden Fuchs oder die winzigen Eulen in ihrer Baumhöhle. Selbst Eisvogel und Wildente scheinen sich eigens für sie zu präsentieren; während Melusine schläft und träumt.

Mit einer ganz besonderen „Laudatio“ zum Schluss würdigte Hertha Eva Heinrich ihre Freunde, Förderer, Wegbegleiter, ihren Ehemann und ihren Sohn sowie ihre Mama – nicht nur mit sehr persönlichen Worten; jedes Dankeschön wurde begleitet von einer weißen Rose aus einem großen Strauß. irg