Lauda / Königshofen

Erstes Backstubenfest 2500 Gäste genossen Rundgang durch die Bäckerei Weber

Einblick in den Arbeitsalltag und die Ausbildung

Archivartikel

Königshofen.Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen feierten mehr als 2500 Besucher und Mitarbeiter bei der Bäckerei Weber in Königshofen das erste Backstubenfest. Im Mittelpunkt stand natürlich die Namensgeberin des Festes: die Backstube. Bei einem Rundgang konnten die Besucher sehen, lesen und erfragen, wie und womit in der Bäckerei Weber gebacken wird und vor allem auch: womit nicht.

Vormischungen, künstliche Zusatzstoffe und chemische Backhilfen müssen nämlich draußen bleiben. Seit 1875 ist die Bäckerei in Familienbesitz. Mittlerweile steht die fünfte Generation in den Startlöchern. Damit auch der Backstube und den Filialen der Nachwuchs nicht ausgeht, präsentierte sich die Bäckerei Weber als Arbeitgeber und gab Einblicke in den Arbeitsalltag und die Ausbildung im über 400 Mitarbeiter umfassenden Betrieb.

Ihre Rohstoffe bezieht die Bäckerei wann immer es geht aus der Region. Beim Backstubenfest konnte man daher auch zwei Lieferanten kennenlernen, die seit Jahren mit der Bäckerei Weber eng zusammenarbeiten. Die Mühle Kuhn aus Markelsheim beliefert die Bäckerei Weber mit regionalem Mehl und zeigte verschiedene Getreidesorten. Lecker wurde es bei der Vorstellung der Firma Belz. Das 1899 gegründete Unternehmen beliefert die Bäckerei Weber unter anderem mit Haselnüssen und verteilte Marzipanhäppchen an die begeisterten Besucher. Bei Gegrilltem, Kaffee und leckerem Weber-Kuchen machten es sich die Besucher nach dem Rundgang gemütlich. Ein buntes Kinderprogramm beschäftigte die jungen Gäste und die Heckfelder Musikanten sorgten für Stimmung im Zelt.

Kein Wunder, dass viele Gäste gerne länger geblieben wären. Peter Weber zeigte sich mit dem Fest ebenfalls rundum zufrieden: „Wir konnten zeigen, wie eng wir mit der Region verwurzelt sind und unseren Kunden und Mitarbeitern ein bisschen was zurückgeben.“ weba