Lauda / Königshofen

Heimatgeschichte Franz Heinrich Prinz hat extra zum Jubiläumsjahr verschiedene Motive von Oberlauda angefertigt

Erinnerungen in Form einer Bildcollage

Die Dorfgemeinschaft von Oberlauda feiert am 9. September den 1275. Geburtstag der kleinen Gemeinde. Franz Heinrich Prinz hat dazu eigens Motive zum Jubiläumsjahr angefertigt.

Oberlauda. Strichzeichnungen in Form einer Collage wurden von dem gebürtigen Oberlaudaer Industrial Designer Franz-Heinrich Prinz anlässlich des bevorstehenden Dorfjubiläums 1275 Jahre Oberlauda gefertigt. Sie sind in limitierter Auflage auf Anfrage als Druck erhältlich. Die Collage enthält folgende vier Motive.

Der Grundstein für die Oberlaudaer Dorfkirsche St. Martin wurde im Jahre 742 durch den irischen Mönch Bonifatius gelegt. Die Kirche wird ab dem Jahr 1144 des öfteren urkundlich erwähnt. Im Dorfmittelpunkt unterhalb der Kirche stand einst der legendäre Lindenbaum, der für die Öwerläuder Narrengesellschaft, "Die Zicheiner" in der fünften Jahreszeit das Aushängeschild war. Hier wurde am Rosenmontag durch "Die beiden Auguste" im Beisein von hunderten Närrinnen und Narrhalesen das Dorfgeschehen glosiert.

Weiter im Uhrzeigersinn, das Oberlaudaer Mühlrad, welches eine uralte und wechselhafte Geschichte aufzuweisen hat und urkundlich bereits am 16. Mai 1343 erwähnt wird. Das Mühlrad ist mit seinem Oberwasserbetrieb bei einem Durchmesser von zwölf Metern das größte Mühlrad Süddeutschlands, das auf Anregung des Heimat- und Kulturvereins Oberlauda (HKV) für die Jubiläumsfeier renoviert und dem Taubertal-Tourismus wieder zugänglich gemacht wird.

Die untere Strichzeichnung zeigt das untere, neue (von Hohenlohesche) Schloss mit dem Halbritterschen Wappen (1733) am Eingang, daneben das Käppelle mit den zweiflügligen Holztüren, die von dem Oberlaudaer Pfarrer Martin Stanislaus Sack 1897 geschnitzt wurden.

Nach dem Rückbau der alten Dorfwaage unmittelbar in Nähe des ehemaligen Gasthauses "Adler" fand der von Franz Heinrich Prinz im Jahre 1979 entworfene und von Stefan Braun bildhauerisch realisierte "Rootzen-Brunnen" seinen Platz.

Auf Grund baulicher Veränderungen befindet sich der Rootzenbrunnen seit 2010 in der Vorstadtstraße gegenüber dem Gasthaus "Engel". fhp