Lauda / Königshofen

SV Königshofen Erster „e-Soccer-Cup“ in der Messestadt

Für die Vereinsarbeit zu nutzen?

Archivartikel

Königshofen.Können Amateurfußballvereine „e-Soccer“ für die Vereinsarbeit nutzen? Dieser Frage gehen vier badische Clubs in einer Pilotphase nach. Den Auftakt machte der SV Königshofen mit dem „1. SVK-eSoccer-Cup“ am Wochenende im vereinseigenen Sportheim.

Kurze Nachricht in den WhatsApp Gruppen der ersten und zweiten Mannschaft sowie bei den A- und B-Junioren, schon war das Turnier so gut wie organisiert. Einige brachten ihre Konsolen mit, der ortsansässige Elektrofachhandel steuerte die TV-Geräte bei und los ging‘s. Am Ende setzte sich Paul Baumann im Endspiel gegen Meric Tanriverdi durch und durfte sich über einen Einkaufgutschein freuen.

Für den Verein sieht Vorsitzender Herbert Bieber viele positive Effekte: „Man hat durch ’eSoccer’ die Möglichkeit, die Kommunikation zwischen verschiedenen Altersklassen zu fördern und auch mal die anderen Spieler aus dem Verein kennenzulernen. Zum einen ist es natürlich ein wichtiger Aspekt für das Mannschaftsgefüge, dass man nicht nur zusammen auf dem Platz steht, sondern auch neben dem Platz etwas gemeinsam macht. Man sollte sich als Verein nicht vor diesem Thema verschließen. Ich sehe das so: Es ist Fußballtraining, danach wird gezockt. Warum sollten wir das nicht im Verein machen, hier bei uns? Dann bleiben die Jungs da. Die haben ja auch Freunde, die nicht unbedingt Fußballer sind. Vielleicht kriegen wir den ein oder anderen ja in irgendeiner Weise mit diesem neuen Angebot zum Verein, auch wenn er kein Fußball spielt. Ich bin da aufgeschlossen der Sache gegenüber und werden dieses Thema weiterverfolgen“, so Bieber abschließend.

Beim ersten „eSoccer-Cup“ des BFV am 21. Juli in der Föbelhalle Wieblingen gehen Paul Baumann und Niklas Michelbach als Team für den SVK an den Start. a.i.