Lauda / Königshofen

Närrisches Treiben Kinderprunksitzung der Narrengesellschaft Oberlauda bot ein buntes Programm mit Tänzen und Büttenreden

Garde nun auch bekannt aus Funk und Fernsehen

Oberlauda.Cowboys und Indianer, Ritter und Prinzessinnen, Piraten und alle sonstigen Figuren aus Märchen und Sience-Fiction bevölkerten am Fasnachtsdienstag in Oberlauda die Turnhalle zuhauf. Vordergründig durch Schokolade aber inhaltlich doch mehr vom mitreißenden Programm angelockt, verwandelten sie den Saal in ein närrisches Massentreffen.

Für Tuschs und sonstige musikalische Unterhaltung war Fabian Bayer mit einer Miniausgabe der Musikkapelle zuständig, für die Moderation einmal mehr Präsident Holger Ebert und sein Sohn Jonah – oder war es nicht vielleicht sogar umgekehrt?

Das Prinzenpaar, Prinzessin Karo I. und Prinz Tommy I., stellte sich noch einmal, wie schon bei der Fremdensitzung, musikalisch vor und spielte sich damit wortwörtlich in die Herzen der Kinder. In diese tanzte sich anschließend das Tanzmariechen Shamila Almestica von den Grünsfelder Hasekühle und sie steigerte mit ihrer Darbietung die Stimmung noch zusätzlich.

Julian Sack beschwerte sich als leidgeplagter Schüler über den puren Stress für lernunwillige Schüler und humorlose Lehrer im tagtäglichen Schuleinerlei. Einziger Lichtblick: Fasnacht. Ob allerdings seine Verbesserungsvorschläge für den Unterricht auch durchführbar sind? Fazit: Fasnacht ist nur einmal im Jahr, in die Schule muss man jeden Tag.

Noch einmal glänzte die Prinzengarde Oberlauda mit ihrem Gardetanz, der mit einer Einspielung von der „Ordensverleihung“ an den SAT1-Frühstücksfernsehenmoderator, diese Sequenz war am Vortag zweimal bei SAT1 übertragen worden, komplettiert wurde. Die Garde hat somit tatsächlich ihren ersten Fernsehauftritt zu verzeichnen.

Märchenstunde zum Ersten: Die Kindergartenkinder erzählten als fröhliche Zwerge, was diese so alles im Kindergarten machen. Singen und Tanzen gehörten auf jeden Fall dazu. Bei ihrem Auftritt wurden sie von Präsident und Prinz musikalisch begleitet.

Vom Kindergarten zur Kindergarde: Hier wurde tänzerisch das abwechslungsreiche Leben eines Vogels vom Eischlüpfen bis zur Vogelhochzeit erzählt, von Reisen in den Süden bis zum Nestbau in heimischen Gefilden.

Märchenstunde zum Zweiten: Die Juniorgarde der Grünsfelder Hasekühle wirbelte als Wölfe über die Bühne, das Rotkäppchen mit im Gepäck und wie im Märchen, es passierte diesem nichts. Ende gut, alles gut, Auftritt ein Erfolg.

Mit dem Gardetanz der Jugendgarde Oberlauda, sie bewies damit einmal mehr, dass sie zu recht mehr als nur der hoffnungsvolle Nachwuchs bei den Rootzen ist, ging es in die wohlverdiente Pause.

Mit einer Doppelbütt Präsident/Sohn wurde dann in die zweite Hälfte gestartet. Der Schautanz der Prinzengarde beschäftigte sich noch einmal mit dem „Urknall“, die „Singvögel“ bevölkerten unter der Leitung von Gisela Dees die Bühne und beim Elferrat suchte immer noch einer die Liebe, ist aber inzwischen fündig geworden.

Das Ende des Programms bedeutete aber noch lange nicht das Ende der Veranstaltung. Im Saal ging es weiter rund, wie seit Menschengedenken bei den Rootzen üblich. erha