Lauda / Königshofen

Heimatverbundenheit Gruppe Historisches & Kulturelles erinnerte an die Zerstörung Königshofens vor 73 Jahren

Gedenken an die Osterkämpfe 1945

Archivartikel

Königshofen.Das Gedenken an die Zerstörung ihrer Heimatstadt am 1. April 1945 ist für viele Königshöfer eine innere Verpflichtung. Seit der Vereinsgründung 1997 sorgt die Gruppe Historisches & Kulturelles (GHK) für einen ansprechenden Blumenschmuck und hilft mit, dass das Massengrab der gefallenen Soldaten auf dem Friedhof am Fuß des im II. Weltkrieg tagelang verbittert umkämpften Turmbergs sich in einem würdigen Zustand präsentiert. Neben dem Ehrenmitglied Martin Stein war nunmehr auch Vereinsmitglied Gerald Hellinger im Auftrag der Stadtverwaltung bei der Grünpflege aktiv.

Die Tatsache, dass in diesem Jahr der 1. April auf den Ostersonntag gefallen ist, veranlasste den Vorstand der GHK, sich zum Gedenken an die Opfer der Osterkämpfe bei den Soldatengräbern einzufinden.

Die Zeitzeugen Willi Ott und Martin Stein berichteten von ihren persönlichen Erinnerungen an diesen für Königshofen und seine Einwohner so grauenvollen Ostersonntag 1945.

Gleichzeitig brachten sie ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass durch das einzigartige Engagement der GHK die schlimme Zeit des Krieges in den Köpfen der Menschen wachgehalten werde und insbesondere bei den nachkommenden Generationen das Bewusstsein geweckt wird, wozu Diktatoren und totalitäre Regime fähig sind und welches Leid die Kriege über ganze Völker bringen. isch