Lauda / Königshofen

Glauben Teilnehmer aus der Seelsorgeeinheit Lauda-Königshofen reisten zum katholischen Weltjugendtag nach Panama / Gottesdienst mit Papst Franziskus

Gemeinsamer Einsatz für den Frieden

Archivartikel

Beim Weltjugendtag der katholischen Kirche kamen Hunderttausende junger Gläubiger in Panama zusammen. Unter ihnen waren auch 13 Teilnehmer aus Lauda-Königshofen.

Lauda-Königshofen/PANAMA-CITY. Mit vielen Eindrücken kehrte eine Gruppe von 27 Jugendlichen vom Weltjugendtag in Panama zurück. Die gemeinsame Fahrt der katholischen Seelsorgeeinheiten Lauda-Königshofen und Oberkirch hinterließ viele Erfahrungen, Freude und braun gebrannte Gesichter.

Großer Gegensatz

Gemeinsam mit Papst Franziskus und etwa 300 000 Jugendlichen aus aller Welt erlebten auch 13 Teilnehmer zwischen 16 und 27 Jahren aus Lauda-Königshofen mit Pfarrer Stefan Märkl dieses Glaubenstreffen in Lateinamerika. Der große Gegensatz zwischen der Innenstadt von Panama-City mit ihren Wolkenkratzern und der oft sehr einfachen Unterbringung bei Familien war für die jungen Menschen ein direkter Einblick in die Lebenssituation in dem relativ kleinen Land Panama.

Mit großer Gastfreundschaft und Herzlichkeit wurden die deutschen Pilger nach dem langen Flug in der Pfarrgemeinde St. Jean de Vianney in Les Cumbres im Norden der Stadt willkommen geheißen. In der Kirche wurde getanzt, fröhlich musiziert und schließlich mit Polonaise durch die Kirche marschiert. Alle Teilnehmer wurden auf Familien verteilt und großartig aufgenommen und versorgt.

Gemeinschaft des Glaubens

Im Laufe der Tage standen Glaubenskatechesen mit deutschen Bischöfen, Gottesdienste und die Großveranstaltungen mit Papst Franziskus auf dem Programm. Unterwegs in der U-Bahn, auf den Plätzen der Stadt und an der berühmten Uferpromenade Cinta Costera trafen sich die Jugendlichen aus aller Welt und feierten friedlich und fröhlich die Gemeinschaft des Glaubens. „Unbeschreiblich – man kann die Gefühle, die man dort bekommt, nicht beschreiben. So eine riesige Menschenmasse und uns verbindet alles dasselbe. Das gibt es nirgendwo sonst“, fasste einer der 17-Jährigen Teilnehmer seine Eindrücke zusammen.

Papst Franziskus rief mehrmals dazu auf, sich gemeinsam für den Frieden und für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen: „Baut Brücken, nicht Mauern“, ermutigte er die Jugendlichen. Sie sollen nicht auf die Zukunft warten, sondern Menschen der Gegenwart sein.

Für die Taubertäler Pilger war es eine Begegnung, die von der Gastfreundschaft der Familien in Panama und von persönlichen und tiefgehenden Momenten in den Gottesdiensten und im Gebet geprägt war. Außerdem erlebten sie auch das besondere karibische Lebensgefühl der panamaischen Hauptstadt unter Sonne und Palmen. selk