Lauda / Königshofen

Geburtstag Edwin Schad feiert am heutigen Montag seinen 70. Geburtstag / Im Ehrenamt hat er sich einen Namen gemacht

Große Verdienste um den Handball erworben

Archivartikel

Königshofen.Wenn es um den Handball in der Region Odenwald-Tauber geht, dann ist ihm ob seiner großen Verdienste für diese Sportart längst ein Denkmal gesetzt worden. Und auch in seinem Heimatverein ist Edwin Schad mehr als nur ein „ganz normales Mitglied“. Er hat den TV Königshofen in all den Jahren stark geprägt und sichtlich seine Fußspuren hinterlassen – bis in die Gegenwart. Am heutigen Montag nun feiert er seinen 70. Geburtstag.

Ehrenamtliches Engagement hat für den Jubilar bis auf den heutigen Tag einen ausgesprochen hohen Stellenwert – in der Messestadt, aber auch weit darüber hinaus. Ohne Persönlichkeiten wie ihn wäre das Vereinsleben zweifellos um einiges ärmer, das Angebot für die Gesellschaft wäre sicher nicht so breitgefächert.

Mann der ersten Stunde

Das Geburtstagskind gehörte 1967 in Königshofen zu den Männern der ersten Stunde, als es darum ging, den Handballsport dort salonfähig zu machen. Früh engagierte er sich vor allem im Nachwuchsbereich und coachte seit 1977 die Jugend. Ab 1988 war Edwin Schad als Kreisjugendwart im damaligen Handballkreis Tauber/Buchen aktiv, zuvor war er unter anderem auch Handballfachwart.

Der Handballabteilung des TVK stand er von 1983 bis 1997 vor, nach dem Zusammenschluss mit dem TV Sachsenflur zur HG war er auch Vorsitzender dieser neuen Spielgemeinschaft. Schad war und ist eben Handballer durch und durch, feierte in all den Jahren im Frauen- und Männerbereich viele und große Erfolge, unter anderem die Badische Meisterschaft mit den HG-Herren. Heute noch managt er die Damentruppe des Vereins, die in der Badenliga auf Punktejagd geht.

Der Handballsport lag dem zweifachen Familienvater immer sehr am Herzen. Dies ging aber auch nur deshalb so reibungslos, weil die ganze Familie dem verbunden ist und dem Jubilar nicht nur stets den Rücken frei gehalten hat, sondern mit von der Partie war und ist, wo immer auch etwas geboten war und ist.

Visionär

Edwin Schad trat gerne auch als Visionär auf den Plan, der mit neuen Ideen, vor allem im Nachwuchsbereich, frischen Schwung in den Handball brachte und so dafür Sorge trug, genügend Jugendliche dafür zu begeistern.

Er zog in schöner Regelmäßigkeit sportliche Großereignisse in der Tauber-Franken-Halle an Land, wodurch gewährleistet war, dass der Handball im Taubertal zur Sportart Nummer zwei hinter Fußball avancierte. Der Neu-Siebziger machte sich auch bei der Kooperation Schule-Verein einen Namen, ebenso erwarb er sich bleibende Verdienste, was gegenseitige Besuche auf Partnerschaftsebene angeht.

Für seinen ehrenamtlichen Einsatz hat Edwin Schad bei vielen nicht nur bleibende Eindrücke hinterlassen, er wurde dafür auch gebührend ausgezeichnet, unter anderem mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg sowie mit der Ehrenmitgliedschaft seines Heimatvereins TV Königshofen.

Zur Ruhe kommt Edwin Schad bis auf den heutigen Tag nicht – auch wenn er es vielleicht etwas gemächlicher angehen lässt. Aber sich ganz zurückziehen, das ist ohnehin nicht sein Ding. Seine persönliche Fitness stellt er jeden Dienstagabend in der Männergymnastikgruppe des TV Königshofen unter Beweis. Zudem zählt er zum Trainerteam dieser Einrichtung und „bewegt“ die „Herren der Schöpfung“ gern mit Ballspielen und Gymnastik. Auch bei vielen geselligen Zusammenkünften ist er immer ein belebendes Element.

Sportlich aktiv

Dass der Jubilar auch im etwas „gesetzteren Alter“ noch zu außergewöhnlichen sportlichen Leistungen fähig ist, beweist er jährlich bei der erfolgreichen Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen. Dies tut der Familienmensch im Übrigen mit Sohn, Enkeltochter und Schwiegersohn.

Die Mitglieder des Turnvereins Königshofen möchten auf „ihren“ Edwin auch in Zukunft nicht verzichten. Denn er ist nach wie vor ein wichtiger Baustein im stabilen Fundament der Messestädter.

Die Fränkischen Nachrichten reihen sich in die sicherlich große Schar der Gratulanten ein und wünschen dem Neu-Siebziger auf dem weiteren Lebensweg alles erdenklich Gute. ktm