Lauda / Königshofen

Bürgerinitiative „Pro Königshofen“ Liste an die Stadtverwaltung übergeben

Im Einsatz für einen Vollsortimenter

Archivartikel

Königshofen.Das Thema kocht seit Jahren immer wieder hoch: Die Frage nach der Ansiedlung eines Lebensmittelvollsortimenters in Königshofen gleicht einer unendlichen Geschichte.

Riegel vorgeschoben

Nun hat im April der Gemeinderat der Stadt Lauda-Königshofen, Vorgaben des Regionalverbands Heilbronn-Franken folgend, der möglichen Ansiedlung erneut einen Riegel vorgeschoben. Mit der fünften Änderung des Bebauungsplanes im Gewerbegebiet „Wöllerspfad“ soll dort fortan kein weiterer Einzelhandel mehr entstehen dürfen. Auch eine Nutzungsänderung bereits bestehenden Gewerbes wird damit untersagt.

Nicht hinnehmbar

Ein Beschluss, den die Bürgerinitiative „Pro Königshofen“ nicht hinnehmen möchte. Deshalb hat die Initiative eine Unterschriftenaktion initiiert und bis zum Einspruchsende am 19. Juli 862 Unterschriften gesammelt. „Über 96 Prozent der bei der Aktion angetroffenen Bürger haben sofort unterschrieben, darunter nicht nur Königshöfer, sondern unter anderem auch Einwohner aus Lauda, Beckstein, Sachsenflur und Unterbalbach“, so Roland Stein von der Bürgerinitiative.

„Wäre mehr Zeit gewesen, hätten wir mit Sicherheit noch mehr Unterschriften zusammenbekommen“, meint Stein weiter

Wieder in den Gemeinderat

Fristgerecht zum 19. Juli überreichte die Bürgerinitiative die Unterschriftenliste an die Stadtverwaltung, Bürgermeister Thomas Maertens muss die Sache nun wieder in den Gemeinderat bringen.

„Unser Hauptargument lautet, dass das Unterzentrum nicht nur Lauda, sondern Lauda-Königshofen heißt“, macht Karl Stark von der Bürgerinitiative „Pro Königshofen“ deutlich. Sowohl Stark als auch Stein sind überzeugt, dass eine gute Nahversorgung essenziell für die weitere Entwicklung Königshofens ist und auch zahlreichen weiteren Ortsteilen wie Unterbalbach oder Beckstein zugutekommt.

Als nächsten Schritt wird die Bürgerinitiative jetzt Fotokopien der Unterschriftenliste an den Regionalverband sowie die Landtagsabgeordneten beziehungsweise Betreuungsabgeordneten des Kreises übergeben. bi