Lauda / Königshofen

Ortsumfahrung Königshofen Momentanen Stand erläutert

Im vordringlichen Bedarf

Lauda-Königshofen.Bei einer Enthaltung zeigte man sich im Gremium einig: „Der Sachstand zur Priorisierung der Ortsumfahrung Königshofen aus der Umsetzungskonzeption zum Bedarfsplan 2016, Stufe 2, des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg wird zur Kenntnis genommen.“ So lautete der Beschlussvorschlag, der dem Technischen Ausschuss in seiner öffentlichen Sitzung am Montagabend im Rathaus in Lauda vorlag.

Nachdem es Bürgermeister Thomas Maertens in seiner Einleitung als „gute Nachricht“ bezeichnet hatte, dass man sich zu diesem Komplex nach vielen Jahren im „vordringlichen Bedarf“ befinde, erläuterte der Sachbearbeiter des Fachbereichs 4, Oliver Litterer, detailliert den momentanen Stand nach einer Konferenz in Stuttgart. Wie er erklärte, sei die Ortsumfahrung der Bundesstraße 290 in Königshofen in der zweiten Stufe der Umsetzungskonzeption mit Planungsbeginn bis 2025 enthalten, wobei der Bedarfsplan derzeit Kosten von 35,3 Millionen Euro beinhalte. Auch wenn in der Auflistung „ohne Tunnel“ angeführt sei, so habe dies nichts zu bedeuten, da es sich um eine „offene Bauweise, also keine Röhre“ mit Blick auf den „bergmännischen Sinne“ handele. Aus den Reihen des Plenums kamen etliche Nachfragen dazu auf den Tisch.

Mit dem abschließenden Appell des Stadtoberhauptes an die Bürgervertreter, auch künftig in diesem Punkt weiterhin Einigkeit zu zeigen, endete der öffentliche Teil der Sitzung. bix