Lauda / Königshofen

Parteien Gemeinsame Sitzung des CDU-Stadtverbands und der Gemeinderatsfraktion

Kandidatensuche gestaltet sich schwierig

Archivartikel

Lauda-Königshofen.„Wir arbeiten an einer Strategie, wie wir unsere Stadt 2030 sehen – darauf baut unsere Politik der nächsten Jahre auf“, so der Stadtverbandsvorsitzende Egbert Wöppel, der eine Sitzung des CDU-Stadtverbandes mit der Gemeinderatsfraktion im „Rebgut“ in Lauda durchführte.

Wöppel ging zunächst in einem Jahresrückblick auf 2018 und die Jahreshauptversammlung ein, ehe er den Blick auf 2019 richtete. Klar sei, so Wöppel, dass man als Union wieder bei den Kommunalwahlen stärkste Kraft werden wolle. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass sowohl im Kreis als auch in der Kommune die von der CDU mitgeprägten Beschlüsse die Heimat in vielen Bereichen vorangebracht hätten, unterstrich Wöppel.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Marco Hess, gab einen kurzen Abriss über die Projekte und Maßnahmen der vergangenen knapp fünf Jahre. Er betonte, dass sich in der Stadt viel getan habe und zahlreiche Projekte auch in der nächsten Zeit realisiert werden sollen. Hierbei ging er auf das Sanierungsgebiet um die Eisenbahnstraße in Königshofen, die Überplanung des Bahnareals in Lauda, die Entwicklung und Vermarktung neuer Bauplätze in den Stadtteilen oder auch die Zukunftsplanung von Schulen und Kindergärten ein.

Erfreulich sei, dass auch die Einwohnerzahl der Stadt in jüngster Zeit leicht anstiege, so Hess. Positiv sei auch, dass der von der JU angestoßene Wlan-Ausbau in der Stadt stetig vorangetrieben werde. In diesem Jahr seien zwei weitere Stadtteile im Ausbauprogramm.

Im Fokus der Sitzung stand auch der Austausch des Vorstands der CDU mit den Mandatsträgern im Kreistag und Gemeinderat über aktuelle Themen, die in der persönlichen Diskussion vertieft wurden. Klaus Vierneisel berichtete als Kreisrat über die aktuellen Maßnahmen, die im Kreis angegangen werden. Mit Blick auf die Kommunalwahlen betonten Wöppel und Hess, es sei zunehmend schwerer, Bürger zu finden, die sich politisch für ihre Heimat engagieren wollten.

Dabei sei doch gerade die politische Arbeit vor Ort in der Kommunalpolitik die beste Möglichkeit, Projekte dort anzustoßen, wo Menschen jeden Tag leben und arbeiten.

Gemeinsam wolle man wieder bei der Listenaufstellung einen Mix aus Männern und Frauen finden, bei der alle Altersklassen angesprochen werden. Auch seitens der jungen Generation wolle man den Wählern wieder ein Angebot unterbreiten, so der Stadtverbandsvorsitzende Egbert Wöppel. Interessierte Mitbürger seien zum Mitmachen aufgerufen.

Für die anstehenden Kommunalwahlen wurde ferner noch ein Arbeitskreis aus Vertretern des Stadtverbandes sowie der Fraktion ins Leben gerufen, welcher – wie bei den vergangenen Wahlen auch – wieder die Koordination bei der Vorbereitung und Planung von Veranstaltungen übernehmen soll. Erfreut zeigte sich die Runde auch, dass man bereits für Veranstaltungen mit politischer Prominenz Zusagen habe.

„Unser Anspruch ist es, auch in den kommenden Jahren zum Wohle unserer Stadt politisch Verantwortung zu tragen und unsere Stadt weiterzuentwickeln. Handeln statt meckern soll auch künftig die Arbeitsdevise der Union sein“, so Wöppel abschließend. cdu