Lauda / Königshofen

Sport Turnverein Königshofen verfolgte spannende Wettkämpfe in Berlin und genoss die Stimmung im Stadion / Sightseeing

Leichtathletik-EM hautnah miterlebt

Archivartikel

Königshofen.Eine kleine Gruppe Jugendlicher des Turnvereins fuhr zur Leichtathletik-Europameisterschaft in Berlin und wurde Zeuge hervorragender Leistungen, sportlicher Wettbewebe und der fantastischen Stimmung im Olympiastadion. Nach einer eigenen erfolgreichen Saison machte sich die Gruppe unter Leitung von Ute und Laura von Baumbach auf den Weg nach Berlin, um ihre Vorbilder in Aktion zu sehen. Genächtigt wurde auf einem Campinplatz am Havelufer, wo man unter Eichen ein kühles Plätzchen in der wohl heißesten Woche des Jahres fand.

Der Startschuss zum 110-Meter- Hürdenlauf der Zehnkämpfer eröffnete die spannenden Wettbewerbe. Die Idole wurden angefeuert und mit den Hartings in der Diskusqualifikation gebangt, beim Weitsprungdrama im Zehnkampf mitgelitten und natürlich gefachsimpelt. Toll war die faire Stimmung bei den vielen Fans aus allen europäischen Nationen.

Nach dem heißen Vormittag im Olympiastadion versprach in der Mittagspause die Havel Abkühlung und so ging es für die Messestädter erfrischt zur Abendveranstaltung. Der Zehnkampf fand seine Fortsetzung im Hochsprung. Die Semifinals im Sprint heizten die Stimmung im Stadion an. Schließlich durften die Königshöfer mit 35 000 anderen Zuschauern die erste Deutsche Medallie im Kugelstoß der Männer erleben.

Die Zehnkämpfer wurden bei ihrem abschließenden 400-Meter- Lauf durch den tosenden Beifall des Publikums unterstützt und der Punktestand ließ einen spannenden zweiten Zehnkampftag erwarten. Beeindruckend war die Inszenierung der abschließenden Sprintfinals, bei der die Athleten einzeln vor der Videowand am Marathontor vorgestellt wurden. Als Gina Lückenkemper zu Silber lief tobte das Stadion.

Den nächsten Tag eröffneten wieder die Zehnkämpfer. Höhepunkt des heißen Vormittags war die Qualifikation im Speerwerfen mit den starken deutschen Sportlern und der Stabhochsprung.

Bei einem Besuch in Berlin muss man natürlich auch etwas von der Stadt gesehen haben und so machten sich die Königshöfer am späten Nachmittag auf den Weg zum Panoramapunkt am Potsdammer Platz. Ein Besuch mit Fotoshooting am Brandenburger Tor durfte nätürlich ebenso wenig fehlen wie ein Gang durch das benachbarte Regierungsviertel. Zwischdurch wurde das Wettkampfgeschehen und vorallem der Speerwurf der Männer per Liveticker verfolgt.

Der letzte Morgen stand im Zeichen des Aufbruchs, denn der Platz musste geräumt werden. Dann ging es zu einem letzen Ausflug in die Stadt. In Sonycenter bestaunte man eine Akrobatikgruppe, die an Trampolin, Wippe, Schwungrad und Leitern Ihre Übungen zeigte. Auf dem Alexanderplatz folgte ein Bummel über den Kultursommer mit vielen Kleinkunstbühnen, bevor sich die Leichtathleten mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck auf den Heimweg machten. uvb