Lauda / Königshofen

Buchvorstellung Harald Rudolf las in Gerlachsheim aus seinem Krimi Tauberschwarzes Madonnenland

Lesung an den Originalschauplätzen

Gerlachsheim.30 Krimifans trafen sich in der "WeinLese" Gerlachsheim zur Krimilesung mit Harald Rudolf. Nach der Autoren- und Buchvorstellung bei einem Secco, gingen alle zum ersten Tatort, der Schlangentötermadonna an der Friedhofstraße. Dort las der Autor das entsprechende Kapitel aus dem Weinlesebuch Tauberschwarzes Madonnenland. Natürlich wurde auch gleich die erste Probe Tauberschwarz genossen. Ergänzt mit einer kurzen Einführung durch Armin Hambrecht zur autochthonen Rebsorte und ihrer Geschichte.

Mit einem Glas in der Hand und einem kleinen Bollerwagen mit dem Wein zogen alle zur Grünbachbrücke. Dabei wurde ausgiebig über den mutmaßlichen weiteren Verlauf des Krimis und erste Mordtheorien diskutiert.

An der Mater Dolorosa wehte ein rot-weißes Flatterband. Am Boden ein weißer Umriss des Opfers. Stuhl und Tisch zum Lesen stand vor dem Bildstock. Gespannt nahmen die Hobbykriminologen auf den bereitgestellten Bierbänken Platz. Harald Rudolf las das zweite Kapitel aus dem Weinlesebuch bei dem direkt hinter dem Bildstock eine Leiche gefunden wird.

Das Kapitel führt zu den verborgenen Dunklen Seiten des Lieblichen Madonnenlandes. Eine Buchhändlerin und ein Kommissar i. U. (im Urlaub), die ihr frisches Liebesglück mit einer Cabrio-Tour auf der Romantischen Straße genießen möchten, entdecken bei ihrem ersten Stopp im Weinort Gerlachsheim die hinter dem Bildstock drapierte Leiche. Der Urlaub der beiden Frankfurter gerät gehörig ins Wanken.

Nach einer weiteren Probe Tauberschwarz zogen die Kriminologen erste Tätertheorien wälzend über die kleine Grünbachbrücke zum Buchlerschen Weinhandelshaus mit der frisch renovierten Fassade. Der Verein KulturGut e.V. hatte für den dritten Teil der Lesung die Pforten geöffnet. Nach einer Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Josef Seubert im bestuhlten Innenhof las Harald Rudolf ein Kapitel über Leben und Wirken der Familie Buchler in Gerlachsheim. Eine Besonderheit des Weinlesebuches sind die Sachkapitel. Fundiert recherchiert sind hier Themen Rund um den Wein und das Madonnenland in den Krimi eingeflochten. Nach der dritten Probe Tauberschwarz und einem Dank an den Verein machten sich die Krimifans auf zur WeinLese, um den Abend mit anregenden Gesprächen und gutem Taubertäler Wein ausklingen zu lassen. Der Autor mischte sich unter das Publikum und signierte die zum Kauf angebotenen Weinlesebücher. aha